Von Dorf zu Dorf mit Blick auf den Lago d'Orta
Schwierigkeitsgrad: S1
Entlang der Strecke trifft man auf reizende Dörfer zwischen Küste und Hügellagen: darunter San Maurizio d'Opaglio, eine im 14. Jahrhundert gegründete Stadt, die heute als die italienische Hauptstadt der...
Entlang der Strecke trifft man auf reizende Dörfer zwischen Küste und Hügellagen: darunter San Maurizio d'Opaglio, eine im 14. Jahrhundert gegründete Stadt, die heute als die italienische Hauptstadt der Armaturen gilt. Pogno, bereits in der Römerzeit für seine Riviera und Fischerei erwähnt, ist seit 2005 Teil der "Paesi dipinti", einer Gruppe italienischer Gemeinden, deren Häuser von bedeutenden Künstlern mit Fresken geschmückt sind. In Pogno hebt die Altstadt Paläste aus dem 17. und 18. Jahrhundert hervor, die mit Fresken zum Thema Wasser versehen sind, einem grundlegenden Element für die menschliche Ansiedlung im Cusio. Sehenswert ist die Pfarrkirche (1328) zu den Heiligen Petrus und Paulus mit dem 1751 rekonstruierten Steinturm und im Inneren die Taufkapelle von 1583. Direkt außerhalb des Ortes ist das Oratorium der Regina dei Martiri ein kleines Juwel der Barockarchitektur aus dem Jahr 1761. Auf einer kleinen, sich ins Wasser des Lago d'Orta erstreckenden Halbinsel hat Pella eine Altstadt mit engen und gewundenen Straßen, geprägt von der Eselsbrücke aus dem 14. Jahrhundert. Nicht weit vom Zentrum entfernt verfügt der Komplex San Filiberto über eine romanische Kirche mit dem ältesten Glockenturm an der Westküste des Sees (erbaut im Jahr 1000). Die Kirche ist spektakulär positioniert, nach Osten zum Bootsanleger am Seeufer ausgerichtet, von dem aus noch heute Bootsprozessionen zur Insel San Giulio starten.

Die Route verläuft in mehreren Etappen über ca. 31,80 km und ist in 1 bis 3 Stunden zu bewältigen: Pogno – Cremosina – Valpiana – Madonna del Sasso – Alzo di Pella – San Maurizio d’Opaglio – Pogno.
Start ist der Hauptplatz von Pogno, kurz nach der Pfarrkirche folgt man der Straße nach Cremosina, die leicht ansteigend zur Galleria di S. Bernardo führt.
Aus der Gallerie heraus nach etwa hundert Metern rechts abbiegen, den Wegweisern nach Zuccaro und Valpiana folgen. Die Straße steigt schnell an, links befindet sich die Abzweigung nach Oraldo. Geradeaus weiter bis zu Zuccaro, einem Ortsteil von Valduggia. Weiter bergauf vorbei an den Fraktionen Seula und Orsanvenzo bis nach Valpiana. Hier steigt die Straße stark mit mehreren Serpentinen, wobei besondere Vorsicht wegen des stark beschädigten Straßenbelags geboten ist. Man fährt durch Wälder mit Buchen und Birken und quert dann das Gebiet der Sabbioni, weiße Granitblöcke in Verwitterung.
Am Ortseingang von Boleto rechts abbiegen, der Via Monte Avigno folgen und das Heiligtum Madonna del Sasso erreichen, mit einem Panorama-Platz, der auf den Lago d'Orta blickt. Zurück auf der Via Santuario beim Stoppschild rechts abbiegen, beim nächsten Stoppschild links und dann den Wegweisern nach Artò und Centonara folgen.
Das Sportfeld überquerend und den kleinen Ort Artò durchfahrend, erreicht man links die Pfarrkirche San Bernardino, bevor man weiter hinunter in Richtung Centonara und Alzo di Pella fährt: Am Ende des Abstiegs links abbiegen, dann beim nächsten Stoppschild rechts in Richtung Zentrum von Alzo. Nach der Pfarrkirche und einem Kreisverkehr links bergab den Wegweisern nach Pella folgen bis zur Kirche San Filiberto: Beim Stoppschild rechts abbiegen und weiter Richtung San Maurizio d’Opaglio fahren. Nach dem Anstieg erreicht man die Ampel und biegt links in die Via Roma Richtung Gozzano ab, dann folgt ein längeres flaches Teilstück bis zum Sportfeld von Gozzano: Am Kreisverkehr rechts abbiegen in Richtung Pogno und nach einem letzten steilen Anstieg (genannt „der Kilometer“) zurück nach Pogno.
Es wird geeignete Ausrüstung empfohlen, mit Windjacke und eventuell Wechselkleidung sowie einer guten Wasserreserve.
S1
Rast- und Verpflegungspunkte mit Bars und Restaurants entlang der Strecke, insbesondere in der Nähe des Heiligtums der Madonna del Sasso.
Zu sehen sinddas Heiligtum der Madonna del Sasso, die Kirche San Filiberto in Pella. Im Tal Orta und die Insel San Giulio.
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