Etappe Nr. 20: Prato Rotondo - Passo del Faiallo
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Eine sehr schöne, abwechslungsreiche und nicht anstrengende Überquerung eines weitläufigen, fast gerade verlaufenden Bergrückens. An klaren Tagen sind die Panoramablicke grenzenlos. Der Blick schweift...
Eine sehr schöne, abwechslungsreiche und nicht anstrengende Überquerung eines weitläufigen, fast gerade verlaufenden Bergrückens. An klaren Tagen sind die Panoramablicke grenzenlos. Der Blick schweift frei bis zum Meer, das sich zu Füßen des Wanderers ausbreitet, um dann einen Großteil der Alpen zu betrachten. Die besondere geografische Position hat aber auch negative Seiten: oft gibt es starke Windböen und Nebel kann ganz unvermittelt auftauchen. Im Winter können Schnee und Eis die Tour gefährlich erschweren.

Es wird empfohlen, sich über die Wetterbedingungen im Winter zu informieren und eventuell Steigeisen sowie Schnee-, Wind- und Eisausrüstung mitzunehmen.
Aufgrund der besonderen geografischen Lage weht der Wind oft sehr stark und es kann plötzlich Nebel aufkommen.
Im Winter kann die Strecke durch Schnee und Eis schwierig und gefährlich werden.
Es wird empfohlen, sich vor der Abfahrt mit Wasser und Lebensmitteln einzudecken.
Die bemerkenswerte Zerklüftung des Gebirges ist vor allem auf die besondere Beschaffenheit des Gesteins zurückzuführen: Es handelt sich um Serpentinit, der vom Grund eines alten Ozeans stammt und für viele Pflanzenarten giftig ist, die sich daher nur schwer ansiedeln können. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Flora dieser Berge uninteressant ist. Im Gegenteil, gerade wegen der Besonderheit der Umgebung sind hier seltene Pflanzenarten zu finden, wie das wunderschöne Bertoloni-Veilchen, das nur in den Gebirgsgruppen Beigua und Punta Martin vorkommt, und der kleine duftende Seidelbast, das Symbol des regionalen Naturparks Beigua.
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