Aufstieg zum Hahnkampl (2080m) | Umringt vom Karwendel Panorama
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Aufstieg zum Hahnkampl (2080m) | Umringt vom Karwendel Panorama

mittel
Bergwandern 5,0
Distanz
10,30 km
Dauer
04:30 h
Aufstieg
880 hm
Seehöhe
1.203 - 2.080 m
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Aufstieg zum Hahnkampl (2080m) | Umringt vom Karwendel Panorama
mittel
Bergwandern
10,30 km

Aufstieg zur Binsalm:

Vom Parkplatz folgen wir dem Teerweg, der für Radfahrer gesperrt ist. Durch einen hölzernen Torbogen hindurch überqueren wir eine Brücke und biegen anschließend links auf einen...


Beschreibung

Aufstieg zur Binsalm:

Vom Parkplatz folgen wir dem Teerweg, der für Radfahrer gesperrt ist. Durch einen hölzernen Torbogen hindurch überqueren wir eine Brücke und biegen anschließend links auf einen schmalen Pfad ab (Wegweiser: Binsalm; Lamsenjochhütte).

Dieser führt uns zunächst ein Stück am Binsbach entlang und schwenkt dann nach rechts in den Wald. Über einige Serpentinen und mit Unterstützung durch eingebaute Stufen steigen wir stetig bergan. Nach etwa 30 Minuten erreichen wir eine breite Forststraße und wenden uns dort nach links. Nach einer Rechtskurve geht es weiter hinein ins weite Tal Richtung Binsalm.

Die Steigung nimmt nun wieder zu und nach ein paar Serpentinen erreichen wir nach weiteren 15 Minuten die Terrasse der Binsalm.

Weiter zum Binssattel:

Rechts der Binsalm führt ein Forstweg weiter bergauf, macht an einem Bach eine Rechtskurve und bringt uns zu einem beschilderten Abzweig. Dort biegen wir links ab, dem Wegweiser "Hahnkampl" folgend.
Der Weg beschreibt eine weite Linkskurve oberhalb der Alm.

(Tipp: Direkt nach der Alm zweigt links ein Karrenweg ab, der in einen Steig übergeht und den Hang steiler, aber direkter hinaufführt. Wer diesen nutzt, spart sich die Schleife.)

Beide Varianten treffen kurz darauf wieder zusammen. Nach einem Rechtsknick erreichen wir einen weiteren Schilderbaum und verlassen den breiten Weg nach links auf einen Steig (Wegweiser: Binssattel; Sonnjoch; Lamsenhütte).

Wir überqueren einen Weidezaun und folgen dem weiterhin angenehmen Steig bergauf bis zu einem breiteren Forstweg. Dort erneut links abbiegen (Wegweiser: Binssattel; Sonnjoch).

Nach einer Rechtskurve treffen wir auf einen weiteren Schilderbaum. Hier verlassen wir endgültig die breiten Wege und steigen scharf links auf einem Steig weiter (Wegweiser: Gramaijoch; Sonnjoch; Binssattel; Gramaihochleger).

Der Steig verläuft zunächst mäßig steigend am Hang entlang. Wir queren mehrere kleinere Kars und Rinnen, bis wir zu einem steilen, gerölligen Bachlauf kommen – bereits von der Binsalm aus sichtbar. Die Steigung nimmt nun deutlich zu. Über Serpentinen, grobes Geröll und stellenweise rutschigen Untergrund kämpfen wir uns weiter bergauf. Kurz vor dem Sattel durchwandern wir letzte Latschenkiefern, bevor wir schließlich den Binssattel erreichen.

Oben angekommen, öffnet sich der Blick zum Sonnjoch, ins Falzthurntal und zur Rappenspitze.

Weiter zum Hahnkampl:

Vom Sattel aus sind es ca. 30 Minuten zum Gipfel. Ein Schilderbaum weist den Weg Richtung Hahnkampl; Lamsenjochhütte. Das Gipfelkreuz ist bereits immer wieder in Sicht.

Der Steig wird nun wieder luftiger und führt in südöstlicher Richtung weiter. Über ein paar Behelfsstufen erreichen wir eine flache Felsenrampe, die sich problemlos – mit Hilfe der Hände – überwinden lässt.

Am Ende einer Latschengasse stehen wir auf einer kleinen Kuppe und können den weiteren Wegverlauf gut einsehen. Über eine Senke wandern wir abwärts und folgen dem schottrigen Steig dem Kamm entlang.

Unterhalb des Gipfels steigen wir in steilem Gelände über einen gut markierten Geröllsteig weiter auf. Wir passieren einen markanten Felsblock zu seiner Rechten und überwinden das letzte, bröselige und schrofige Stück hinauf zum Gipfelkreuz des Hahnkampl.

Oben erwartet uns ein großartiges Panorama: Besonders die felsige Lamsenspitze dominiert den Ausblick. Auch der Tiefblick ins Falzthurntal mit dem massiven Sonnjoch ist eindrucksvoll.

Abstieg über Westliches Lamsenjoch:

Wir überschreiten den Gipfel südwärts. Der teils ausgesetzte Steig führt uns in engen Kehren abwärts. Der gesamte Verlauf ist gut einsehbar, was vorausschauendes Gehen erleichtert.

Nach den ersten Metern kommen wir nah an die Abbruchkante zu unseren linken heran und müssen eine durch rechts von Latschenkiefern eingeengte Passage überwinden.

Wir verlieren erneut ein paar Meter an Höhe und stehen vor der Schlüsselstelle, die zusätzlich mit einem Drahtseil versichert wurde. Wir kraxeln am Drahtseil etwas hinab und überwinden die Engstelle schließlich.

Danach wird das Gelände wieder deutlich angenehmer. Wir wandern über Almwiesen weiter bergab und erreichen schließlich einen Schilderbaum – das Westliche Lamsenjoch.

Dort halten wir uns rechts und steigen durch das weitläufige Tal ab, bis wir auf die vom Aufstieg bekannten Wege stoßen.

Wegverlauf
Binsalm
(1.505 m)
Schutzhütte
1,8 km
Korbinian Kapelle
(1.504 m)
Andachtsstätte
1,8 km
Hahnkampl
(2.080 m)
Gipfel
5,0 km
Korbinian Kapelle
(1.504 m)
Andachtsstätte
8,3 km
Binsalm
(1.505 m)
Schutzhütte
8,3 km
Wegverlauf
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Binsalm
(1.505 m)
Schutzhütte
1,8 km
Korbinian Kapelle
(1.504 m)
Andachtsstätte
1,8 km
Hahnkampl
(2.080 m)
Gipfel
5,0 km
Korbinian Kapelle
(1.504 m)
Andachtsstätte
8,3 km
Binsalm
(1.505 m)
Schutzhütte
8,3 km
Toureninfo

Mittelschwere Bergtour über zu meist gut begehbare Steige.

Der Steig zum Binssattel und die Kammwanderung zum Gipfel selbst ist öfter mal etwas ausgesetzt und schrofig. Die Überschreitung vom Gipfel zum Westlichen Lamsenjoch ist nochmal eine Spur anspruchsvoller. Hier wartet am Grat eine kurze luftige und mit Drahtseilen gesicherte Engstelle.

Zwischen Binssattel und Lamsenjoch ragt der Hahnkampl als felsiger, schroffer Gipfel inmitten der gewaltigen Kulisse des Karwendels auf. Wer ihn überschreitet, erlebt eine eindrucksvolle Gratwanderung mit ständig wechselnden Blickwinkeln: hinüber zur mächtigen Lamsenspitze, hinab ins grüne Falzthurntal oder zurück zur sanft eingebetteten Binsalm.

Trotz seiner vergleichsweise niedrigen Höhe bietet der Hahnkampl eine echte Gratbelohnung: eine Rundumsicht, die von den südlichen Karwendelgipfeln bis weit ins Inntal reicht. Der Pfad über seinen luftigen Rücken ist abwechslungsreich und verlangt an manchen Stellen Trittsicherheit – besonders beim Übergang zum Westlichen Lamsenjoch, wo eine gesicherte Passage den alpineren Charakter der Überschreitung unterstreicht.

Der Hahnkampl ist kein lauter Gipfel, aber einer, der durch Lage, Aussicht und Authentizität in Erinnerung bleibt – besonders für all jene, die neben Höhenmetern auch Atmosphäre suchen.

Wegbeschaffenheit
Asphalt
Schotter
Wiese
Wald
Ausgesetzt
Technik
3 / 6
Kondition
4 / 6
Landschaft
5 / 6
Erlebnis
4 / 6
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Mountour Guide
Erstellt am 10. Juni 2025
730 Aufrufe
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Weginformationen
Rast & Einkehr

Binsalm

Kartenmaterial
  • Kompasskarte 182 - Isarwinkel
  • Kompasskarte 26 - Karwendelgebirge
  • Rother Wanderführer - Karwendel
Steile Passage

Ja

Geologische Highlights

Ja

Gipfeltour

Ja

Waldgebiet

Ja

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung

Sicherheitshinweise
  • Luftige Gratwanderung
  • Drahtseilversicherung
Anreiseinformationen
Anreise

Navi Adresse: Eng 1, 6215 Hinterriß, Österreich

1. Auf der A 8 von München in Richtung Salzburg fahren, bis zur Ausfahrt Holzkirchen (97).
2. An der Ampel geradeaus auf die B 13 Richtung Bad Tölz weiterfahren.
3. Über Lenggries zum Sylvensteinspeicher fahren. Dort auf der Dammkrone rechtshaltend auf die B 307 in Richtung Vorderriß abbiegen.
4. Durch Vorderriß und Hinterriß zur Mautstation (Stand 2025: 7 € für PKW).
5. Nach der Maut die Straße bis zum großen Parkplatz am Alpengasthof Eng (Großer Ahornboden) weiterfahren – das ist der Startpunkt der Wanderung.
Tipp: Parkplätze rund um die Eng-Täler füllen sich früh – plane deine Ankunft idealerweise bis 9 Uhr ein.

Öffentliche Verkehrsmittel

1. Von München Hauptbahnhof mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) bis nach Lenggries fahren.
2. Dort in den Bergsteigerbus Linie 9569 („Bergbus Eng“) umsteigen, der von Mitte Juni bis Mitte Oktober verkehrt.
3. Der Bus fährt entlang des Sylvensteinspeichers über Vorderriß und Hinterriß bis zur Endstation „Eng (Alpengasthof Eng)“.

Von dort sind es nur noch wenige Schritte – direkt vorbei am Parkplatz beginnt der Wanderweg zur Binsalm und weiter zum Hahnkampl.

Parken

Alpengasthof Eng

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