Gräfentonna (DB) - Rothe Hof-Brunnen
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Gräfentonna war dereinst der Sitz der Grafen von Gleichen und gehörte dem Herzogtum Gotha an. Die noch standhafte , aber vergessene "Kettenburg" finden wir im Ortszentrum.
Vom Bahnhof bzw. Busbahnhof...
Vom Bahnhof bzw. Busbahnhof aus gelangt man recht schnell zur Fasanerie , einem kleinen Waldstück , das in Richtung der Fahner Höhe liegt. Mit der Überquerung des Rad- und Wirtschaftsweges ist die Waldgrenze fast erreicht. Der Weg führt geradewegs zur "Weißen Hütte" und weiter zum "Rote Hof-Brunnen", dem westlichen Kammwegkreuz der Fahner Höhen. Einst befand sich dort eine nahezu waldfrei Trift nebst einem Ackerstück, das nach dem Besitzer benannt sein könnte. Selbst der Brunnen gibt Rätsel auf. Er wurde nachgebaut und könnte einst dem Dreiseiten-Hof gedienst haben.
Für Reisende ist das Wegkreuz Rote-Hof-Brunnen ein bedeutsamer Punkt, der in viel Himmelsrichtungen weist und den westlichsten Kammweg-Ort bildet. Verfolgt man dem nun unbefestigten Kamm weiter, gelangt man zur "Fixen Idee", einer ehemals beliebten Ausflugsgaststätte mit Blick zum westlichen Thüringer Wald und selbst zum Brocken im Harz.

Auf dem Weg nach Eschenbergen sind ebenfalls 500m zu bewältigen, um halbrechts auf einer Wiese alte Bunkeranlagen zu sehen. Sie dienten einst als Zielgelände für Bombenabwurfversuche und waren lediglich Attrappen. Dort hat sich inzwischen eine kontinantale Fauna breitgemacht. Die Sicht lockt in die Ferne, wo die westliche Silhouette des Thüringer Waldes zu sehen ist.
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