Rosengartenumrundung: Tagestour von und nach Tiers / Weisslahnbad
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Der Tourstart der anspruchsvollen Tagestour, in deren Verlauf sich Ausblicke auf unterschiedlichste Berggruppen der Dolomiten bieten, erfolgt im Bereich der Bus(end)haltestelle in Weisslahnbad. Von dort...
Der Tourstart der anspruchsvollen Tagestour, in deren Verlauf sich Ausblicke auf unterschiedlichste Berggruppen der Dolomiten bieten, erfolgt im Bereich der Bus(end)haltestelle in Weisslahnbad. Von dort führt der Weg zunächst vorbei an der Tschamin-Schwaige und dann durch das Tschamin-Tal bis zur Weggabelung, an der es links durch das Bärenloch zum Tierser Alpl und rechs zur Gralsleitenhütte geht.
Somit an der Weggabelung rechts weiter und hinauf zur Grasleitenhütte. Kurz hinter der Hütte eröffnet sich der Blick in den Grasleitenkessel, der zweifelsohne eines der imposantesten Alpentäler ist. An der Weggabelung an der tiefsten Stelle des Kessels geht es geradeaus hinauf zum Grasleitenpass. Ende Juni (2021) war das letzte Drittel des Anstiegs noch vollständig mit Schnee bedeckt. Dieser war jedoch griffig und nicht schlechter begehbar als das Geröll, welches zu einem späteren Zeitpunkt des Jahres den Untergrund des Weges bildet. Auch wenn der Anstieg kräftezehrend ist, sollte man es nicht versäumen, regelmäßig einen Blick hinein in den immer tiefer liegenden Kessel und auf die fast senkrecht aufragenden Felswende zu werfen.
Mit Erreichen des Grasleitenpasses wandelt sich das Bild der Landschaft. War der Grasleitenkessel durch das Grau von Felsen und Geröll geprägt, bietet sich nun der Blick hinen in das zunehmend grüner werdende Fassa-Tal. Die Vajolet-Hütte is nun schnell erreicht und wird links liegen gelassen. Auf dem intensiv begangenen Weg Nr. 546 geht es noch ca. 10 min weiter bergab bis zum Wegweiser "Pas de la Coronelle". Dort somit rechts abbiegen auf den Weg Nr. 541.
Nach der kleinen Kletterstelle am Einstieg des Weges geht es dann weiter bis zum Abzweig zum Tschager Joch (Pas de la Coronelle). Da auf der Tour der Rosengarten vollständig umrundet wird, geht es weiter auf Weg 541 in Richtung Passo delle Zigolade. Der hier zu bewältigende Anstieg ist bescheiden, so dass man das Erreichen des Passes bestenfalls dadurch bemerkt, dass sich neue Aussichten erschließen. So ist von hier auch erstmals die Rotwand-Hütte zu erkennen und weitere Gipfel der Dolomiten rücken ins Sichtfeld (u. a. Marmolada-Gruppe). Da sich der Pfad entlang der Rotwandspitze entlangschlängelt, ist der Weg bis zur Rotwand-Hütte noch beträchtlich ... doch nach weiteren 1,5 Stunden nach erstmaliger Sichtung ist die Rotwand-Hütte tatsächlich erreicht.
Von der Hütte führt Weg Nr. 539 zunächst vorbei am Christomanos-Denkmal (Begründer des Fremdenverkehrs in Südtirol). Dieser unterhalb des Masare-Grats gelegene Punkt ist gleichzeitig der Wendepunkt, an dem die halbe Runde um das Rosengartenmassiv begangen ist. Da der Rückweg weitaus geradliniger verläuft und durch keine weiteren nennenswerten Anstiege geprägt ist, sind an dieser Stelle jedoch bereits ca. 2/3 des Weges zurückgelegt.
Vom Christomanos-Denkmal geht es zunächts hinunter zur Paolina Hütte und von dort über den Hirzelweg zur Kölner Hütte, wobei sich großartige Aussichten sowohl auf den Rosengarten zur Rechten, die Latemar-Gruppe zur Linken und das Tal mit den Sarntaler Alpen im Hintergrund bieten.
Unmittelbar vor der Kölner Hütte links abbiegen und auf dem Weg Nr. 1 bis zur nächsten Weggabelung, die sich kurz oberhalb der aktuell in Bau befindlichen Seilbahnstation befindet. Dort rechts abbiegen und weiter auf dem Weg Nr. 15 bis zur nächsten Kreuzung, wo aus Weg Nr. 15 Weg Nr. 7 wird. Von dort geht es weiter geradeaus durch nun bereits teilweise bewaldete Abschnitte mit dennoch vielfach traumhafter Aussicht auf die König Laurin Wand zur Rechten und dem herrlichen Tal- und Fernblick nach vorne, bis die Hanicker Schwaige erreicht ist.
Von dort geht es zunächst weiter auf Weg Nr. 7 (ab hier als Sagenweg bezeichnet) bis zur nächsten Kreuzung, an der sich zwei Alternativen bieten: Geradeaus weiter auf Weg Nr. 7 oder nach rechts auf Weg Nr. 10. Diese Tour verläuft weiter auf Weg Nr. 10.
Nächster markanter Wegpunkt ist die Plafötsch-Alm. Hier UNBEDINGT Weg Nr. 7 nach St. Cyprian gehen und nicht die im Tourverlauf beschriebene Route, denn der in der Karte eingezeichnete Weg ENDET IM NICHTS!!!
An der unterhalb einer schon direkt über St. Cyprian gelegenen Alm kreuzen sich erneut einige Wege, wobei erstmals ein Wegweiser den Weg in Richtung Tschamin Schwaige weist. Hier dem Hinweisschild folgend scharf rechts abbiegen auf Weg Nr. 13. Diesem etwa 1 km folgen, dann links abbiegen und dem Tal entgegen auf Weg Nr. 12.
An der nächsten Weggabel scharf rechts abbiegen und von hier nur noch geradeaus bis zur Tschamin Schwaige, von der nach wenigen 100 m das Ziel Weisslahnbad erreicht ist.

Abkürzung der Tour über Tschager Joch (ca. 15 km weniger) oder Vajolon-Pass (ca. 5 km weniger) möglich oder Abschluss an Paolina Hütte mit Talfahrt Seilbahn und Rückfahrt mit dem Bus (letzter Bus 18:33 Uhr)
Grasleitenhütte, Grasleitenpasshütte, Vajolethütte, Rotwandhütte, Paolinahütte, Kölner Hütte, Hanicker Schwaige
Ja
Ja
Standardausrüstung ausreichend (gute Bergschuhe, Sweatshirt, Regenjacke, Rucksack)
Zwischem Abzweig Tschager Joch und Passo Zigolade gibt es einige Stellen, auf denen ungesicherte Geröllfelder mit starker Hangneigung zu überwinden sind. Daher auf diesem Abschnitt, der zudem kaum begangen wird, besonders hohe Trittsicherheit erforderlich.
Auto oder Bus bis Weisslahnbad
Von Bozen nach Tiers mit Buslinie 185
Großer, gebührenfreier Parkplatz an Start und Ziel der Tour
Energieverbrauch über 5000 kcal, daher unbedingt auf kontinuierliche Energiezufuhr achten; neben Broten und Schokoriegeln sind Lakritzschnecken ideal: Lösen sich im Mund fast von alleine auf und daher auch bergauf gut zu verzehren.
1 Liter Wasser ist ausreichend, da mit Ausnahme des E541 entlang der gesamten Strecke zahlreiche Gelegenheiten zum Auffüllen der Flasche(n) existieren
Webcams der Tour
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