Rosenkogel
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Der Rosenkogel in den Seckauer Tauern ist ein absoluter Klassiker im Murtal. Die Tour über das Sommertörl (1.158 m) bietet eine ideale Mischung aus idyllischem Waldaufstieg, sanften Almen und einem aussichtsreichen...
Der Rosenkogel in den Seckauer Tauern ist ein absoluter Klassiker im Murtal. Die Tour über das Sommertörl (1.158 m) bietet eine ideale Mischung aus idyllischem Waldaufstieg, sanften Almen und einem aussichtsreichen Gipfelkreuz – perfekt geeignet für familienfreundliche Bergabenteuer.
Eine wunderschöne, ehrliche Bergwandertour im Herzen des Murtals. Der Rosenkogel belohnt den schweißtreibenden Aufstieg mit einem grandiosen Ausblick und zeigt die Steiermark von ihrer schönsten, ruhigen Seite!

1. Aufstieg vom Sommertörl zur Loreto-Kapelle & Waldgrenze
Startpunkt ist die Passhöhe am Sommertörl. Gleich zu Beginn geht es vorbei an der historischen Wallfahrtskapelle Maria Loreto. Der Weg führt zunächst über eine sanft ansteigende Forststraße und mündet bald in einen schattigen, gut markierten Waldsteig. Gerade an heißen Sommertagen bietet der Wald im unteren Drittel angenehmen Schutz vor der Sonne.
2. Über den Kamm und die Loretoalm
Nach dem ersten Waldstück flacht der Weg etwas ab. Man quert immer wieder Forstwege und wandert entlang des bewaldeten Rückens höher. Mit zunehmender Höhe öffnet sich der Wald und gibt den Blick frei auf die umliegende Bergwelt des Murtals. Die Kinder finden hier auf den weichen Waldböden und entlang kleiner Heidelbeersträucher immer wieder Motivation für die nächsten Höhenmeter.
3. Der Gipfelaufbau des Rosenkogels
Sobald man die Baumgrenze erreicht, öffnet sich das Gelände in weite, saftige Almböden. Der Schlussanstieg zieht noch einmal etwas an und führt über einen freien Wiesenkamm direkt zum Gipfelkreuz des Rosenkogels (1.918 m).
Am Gipfel belohnt ein gewaltiger Panorama-Rundblick: Vom Ingeringtal über den Zirbitzkogel bis hin zu den Seckauer Zinken hat man die gesamte Region im Blick. Das flache Gipfelplateau bietet ausreichend Platz für eine ausgiebige Familienjause.
4. Abstieg
Der Abstieg erfolgt auf dem sicheren Aufstiegsweg zurück zum Ausgangspunkt am Sommertörl.
Als Alternative führt auch ein Weg durch ein Latschenfeld zur Wallfahrtskapelle Maria Loretto und über die Forststraße zurück zum Parkplatz.
Wasser & Verpflegung: Da es auf der Strecke keine bewirtschaftete Schutzhütte gibt, muss die gesamte Verpflegung für die Familie im Rucksack mitgenommen werden.
Sonnenschutz: Der obere Bereich ab der Almfläche ist komplett sonnenexponiert – Kappe und Sonnencreme sind Pflicht.
Schuhwerk: Feste Wanderschuhe mit profilierter Sohle sind wegen feuchter Wurzeln im Wald und Steinpassagen am Gipfel dringend empfohlen.
Von Knittelfeld / Murtal (S36):
Über die S36 (Murtal Schnellstraße) bei Knittelfeld abfahren, weiter Richtung Gaal / Bischoffeld fahren und der Landesstraße in den Gaalgraben hinein folgen. Bei der Abzweigung Richtung Sommertörl abbiegen und der (teils schmalen, aber gut befestigten) Bergstraße hinauf bis zur Passhöhe folgen.
Fahrzeit ab Knittelfeld: ca. 25–30 Minuten.
Von Richtung Judenburg / Scheifling:
Über St. Lorenzen bei Scheifling auf der Landesstraße hinauf auf das Sommertörl fahren.
Parkplatz Sommertörl: Direkt auf der Passhöhe (nahe der Kapelle Maria Loreto) stehen kostenfreie Parkmöglichkeiten am Straßenrand und auf ausgewiesenen Schotterflächen zur Verfügung.
Motiviations- & Spieltipps für den Weg (murtal_graxler Special)
1. Das Rot-Weiß-Rot Markierungsspiel („Wer sieht sie zuerst?“)
Gerade im Waldstück zum Rosenkogel sind die Baum- und Felsmarkierungen perfekt platziert.
So geht’s: Die Kinder halten Ausschau nach der nächsten rot-weiß-roten Wegmarkierung. Wer als Erstes eine sieht und laut „Markierung!“ ruft, bekommt einen Punkt (oder darf das Tempo für die nächsten 50 Meter bestimmen).
Effekt: Die Kinder achten aufmerksam auf den Weg, lenken sich selbst von der Anstrengung ab und stürmen voller Begeisterung von Baum zu Baum.
2. Wandersteine / bunte Mutmacher-Steine
So geht’s: Wir nehmen von zu Hause 2–3 selbst bemalte „Wandersteine“ (z. B. mit Glückskäfern oder Bergen bemalte Kiesel) im Rucksack mit. Unterwegs dürfen die Kinder besonders schöne Plätze (z. B. an einer Wurzel, einem Aussichtspunkt oder am Gipfel) aussuchen, um einen Stein für andere Wanderer zu verstecken. Umgekehrt halten wir die Augen offen, ob wir fremde Wandersteine finden, um sie ein Stück mitzunehmen.
Effekt: Das Suchen und Verstecken verleiht der Tour eine kleine Schatzsuche-Dynamik!
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