Goldtoni - Wandern - Geishorn am See - Admonter Reichenstein
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02.10.2021 Geishorn am See - Admonter Reichenstein Nachdem der Admonter Reichenstein eigentlich schon im Vorjahr am Programm stand ists jetzt endlich soweit. Im Vorjahr ist der erste Versuch gescheitert,...
02.10.2021 Geishorn am See - Admonter Reichenstein
Nachdem der Admonter Reichenstein eigentlich schon im Vorjahr am Programm stand ists jetzt endlich soweit. Im Vorjahr ist der erste Versuch gescheitert, dabei bin ich vom Einstieg Richtung Hermann Kupferplatte über 3 kurze Schneefelder vorgedrungen und hab aber dann aufgrund des Schnees und der Nässe umgedreht. Wobei der Rückweg, da es dabei in der Querung leicht bergab geht, mit echter Angst verbunden war. Darum gleich mal vorweg hier ists echt ganz wichtig das der Fels trocken ist und auch bis zum Schluss trocken bleibt.
Also dieses Mal waren die Voraussetzungen ganz anders, keinerlei Schnee und perfektes Wetter den ganzen Tag. Auf gehts, begleitet werde ich wieder von Bernhard wobei wir am Vortag ja schon am Großen Priel waren.
So gegen 7:30 Uhr starten wir von Geishorn am See und sind flott bei der Mödlingerhütte (schwache 2 Std). Der Weg ist unspektakulär, wobei er erst direkt bei der Mödlinger Hütte mit einem Traum Ausblick belohnt wird.
Ohne Pause steigen wir, vorbei an einigen Karstspalten, bis zum eigentlichen Einstieg bei ca. 1900m auf. Der Einstieg mit der langen Querung ist schon von Gaishorn deutlich sichtbar. Bis hierhin leicht für jeden Wanderer erreichbar.
Ab jetzt wird's ernst wobei während dem ganzen Aufstieg zum Gipfel kein Aus- oder Abrutschen erlaubt ist. Bereits nach den ersten 50m in der Querung befindet man sich im ausgesetzten und Absturz gefährdeten Terrain. Hinter dem markanten Felsen, der beim Einstieg schon sichtbar ist, befindet sich die Hermann Kupferplatte, eine der Schlüsselstellen. In längeren Abständen befinden sich auf der ganzen Tour Bohrhaken zum sichern, die wir auch teilweise in Anspruch nahmen. Nach der Platte wird noch weiter, bis zu einer langen Rinne die weiter nach oben führt, gequert. In der Rinne sind immer wieder richtige Kletterstellen die auch in der Schlusswand, nach der Rinne; immer wieder vorhanden sind. Erst kurz untern Gipfel wird's dann zum Gehgelände und der Aufstieg ist geschafft. Dafür haben wir ca. 3,5 Stunden benötigt, wobei wir 2 oder 3 Abschnitte mit einem 40m Seil gesichert haben, was natürlich Zeit benötigt.
Nach einer Stunde Pause am Gipfel gehts den selben Weg wieder runter, wobei wir, bzw. eher ich, auf das Sicherungsseil verzichten konnte. Beim Aufstieg hatte ich noch von der Vorjahresaktion die Hose voll und verlangte von Bernhard das Seil auszupacken. Dadurch erreichen wir nach genau 2 Stunden wieder die Mödlinger Hütte. Wo natürlich sofort eingekehrt und Bier und hervorragendes Essen genossen wird. Den Wirt kenne ich ja bereits da ich vor drei Monaten erst nach der Theklasteig (Reichensteinhütte - Mödlinger Hütte) hier war.
Zum Abstieg zurück nach Geishorn gibts wiederum nichts zum erzählen.
Abschließend möchte ich erwähnen: Wems nicht um den Gipfel an sich sondern nur um die Aussicht geht, und das Risiko bei der Besteigung zu hoch ist, dann geht's einfach auf den Admonter Kaibling und von da noch eventuell rüber zum Sparafeld - dort genießt´s zu 99% die selbe Gipfel-Aussicht wobei der Weg wesentlich einfacher ist. - Ich weis es ich war auch da schon oben.

Mödlinger Hütte sehr empfehlenswert - gutes Essen, freundlicher Wirt
Helm, eventuell Klettergurt mit 30-40m Seil und 3-4 Express - ausreichend Wasser, keine Quelle
Gaishorn am See Gratis
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