Münchweiler Höhenwanderweg - Teil 2
Schwierigkeitsgrad: T2
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Die abwechslungsreiche, überwiegend auf breiten Forstwegen verlaufende Rundtour durch das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen hat alles zu bieten, was das Wandererherz begehrt. Auf 9,3 Kilometern...
UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur
Feuer & Rauchen - Feuer machen, Rauchen und Grillen sind im Wald strengstens verboten und unbedingt zu unterlassen! Brände und damit große Schäden für Natur und Tierwelt lassen sich nur so vermeiden.
Mit Rücksicht unterwegs - Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.
Naturschutz - Bleib auf den ausgewiesenen Wegen und vermeide unnötigen Lärm, wenn du in der Natur unterwegs bist. Verlasse den Wald spätestens bei Dämmerung, um den Rhythmus nachtaktiver Tiere nicht zu stören.
Picknick & Müll - Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause. Nutze für Pausen & Picknicke ausschließlich die möblierten Rastplätze.
Hunde anleinen - Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.
Weitere Infos unter: www.pfalz.de/uffbasse




















Vom Wildsaufelsen aus orientiert man sich zunächst nach Süden und gelangt so über ein Paar Felsstufen auf den schmalen Rotensteiner Pfad, der sich - vorbei an einer weiteren Sitzugruppe - steil den Berg hoch windet. Ihm etwa 400 Meter weit in südöstlicher Richtung folgend, gelangt man schließlich auf einen etwas breiteren Naturweg. Auf diesem wandert man nach Osten und später nach Süden und erreicht so - nach etwa 1,4 weiteren Kilometern - einen der absoluten Höhepunkte der Wanderung, das Naturdenkmal Rotenstein.
Dieser mächtige Koloss aus Buntsandstein ist ausgestattet mit einer gemütlichen, steinernen Schützhütte mit diversen Sitzgelegenheiten, die sich hierdurch ebenfalls zum Verweilen und Picknicken anbietet. Die Sicht vom Felsplateau aus auf die schier unendlichen Wälder des UNESCO-Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen ist atemberaubend schön. Der Herbst - auch "Indian Summer" genannt - zaubert dann aus den herrlichen Mischwäldern eine Symphonie von Farben. Gerade in dieser Zeit ist ein Besuch des Höhenwanderweges besonders zu empfehlen.
Der steile Abstieg vom Rotenstein erfolgt über einen etwa 400 Meter langen Zick-Zack-Pfad in südlicher Richtung, von dem aus dem Betrachter die immense Dimension der Felsformation erst richtig bewusst wird. Im Anschluss führt der Pfad dann weitere 400 Meter durch wechselnde Landschaften nach Südwesten, ehe er in einen etwas breiteren Naturweg mündet.
Von nun an verläuft die Tour auf breiteren Wegen - stetig leicht bis am Ende steil bergab - etwa 1,7 Kilometer weit in südwestlicher Richtung bis hinunter ins romantische Waschtal mit dem Annaweiher und dessen vielfältiger Tier- und Pflanzenwelt. Im glasklaren Wasser dieses kleinen Sees spiegeln sich stets die Silhouette des Waldes und der Himmel... eine Oase der Ruhe und Beschaulichkeit, deren Zauber man kaum entfliehen kann. Mit etwas Glück sieht man hier Eisvögel und kann diesen bei der Jagd zusehen. Der Teich ist Heimat zahlreicher Fische, von Enten und nicht zuletzt einer zutraulichen Nutria-Familie, die man allerdings nicht mit Lebensmitteln füttern sollte. Eine unter einem kleinen Felsen befindliche Sitzgruppe bietet auch hier wiederum die Möglichkeit, sich auszuruhen, zu stärken und die idyllische Atmosphäre in vollen Zügen zu genießen.
Nun folgt man ein Stück weit dem Pirminius- bzw. Gräfensteiner-Land-Radweg und kommt so am urigen Ende des Annaweihers vorbei, das wieder eine ganz andere, mystisch-verwunschene Sumpflandschaft mit gewässertypischen Blumen und Pflanzen, umgestürzten Bäumen und bemoosten Wurzeln mit sich bringt. Durch einen alten, gemauerten Tunnel unter der Bahnlinie hindurch geht man schließlich noch ein ganzes Stück weiter auf dem Radweg, immer entlang des friedlichen Laufs des Kaltenbachs. Unterwegs kommt man so auch an dessen malerischem, kleinen Wasserfall vorbei, den wieder eine ganz andere, vielfältige Flora und Fauna umgibt.
Nach etwa 900 Metern verlässt man schließlich den Radweg nach rechts, überquert am Bahnübergang die Schienen und folgt diesen parallel auf der anderen Seite. Hierbei passiert man das Gebäude des CVJM-Freizeitheims Münchweiler. Etwa 200 Meter nach diesem verlässt man schließlich den relativ breiten Weg nach links und folgt einem kurzen, steilen Pfad in westlicher Richtung, der wiederum in einen anderen, etwas breiteren Weg mündet. Dieser verläuft durch herrliche Mischwälder etwa 900 Meter weit in nordwestlicher Richtung. So gelangt man letztendlich zurück zum Ausgangspunkt der Tour, dem Wanderparkplatz "Sauweiher".
Die hier befindliche, künstlerisch gestaltete Sitzgruppe bietet die Möglichkeit, sich zum Abschluss der Wanderung auszuruhen und zu stärken. Wer hingegen eine warme Mahlzeit vorzieht, hat selbstverständlich stattdessen auch noch die Möglichkeit zur abschließenden Einkehr in einem der örtlichen Gastronomiebetriebe.
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Ja
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Wandern auf Naturpfaden und Wegen - Trotz der Markierung empfehlen wir aus Sicherheitsgründen, immer eine entsprechende Wanderkarte dabei zu haben, sodass man zum Beispiel bei einem Gewitter oder einem Notfall schnell in einen sicheren Bereich findet. Wegsperrungen und Umleitungen sind unbedingt zu beachten!
Besonders im Herbst ist u. a. auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Nach Gewittern oder Regenstürmen können auch im Nachhinein noch Bäume umstürzen oder Äste herabfallen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art muss bei Wanderungen immer gerechnet werden. Falls man bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung ist, dass diese nicht begehbar sind, sollte man sie besser umgehen.
Außerdem sind grundsätzlich nicht alle Felsen oder Abhänge mit Seilen oder Geländern gesichert. Teilweise ist Trittsicherheit erforderlich. Felsen sollten insbesondere von Kindern nicht beklettert werden, da gerade der brüchige Sandstein für Laien eine Absturzgefahr darstellt. Geländer und Absturzsicherungen dürfen niemals überklettert werden (Lebensgefahr).
Hinweis - Wir sind stets bestrebt, alle Sperrungen, die durch Waldarbeiten oder Jagdgesellschaften auftreten, auf dieser Plattform anzukündigen. Trotzdem gibt es Situationen, in denen Wanderwege gesperrt sind und wir vielleicht nicht informiert wurden. Sollten Sie unerwartet auf eine solche Wegsperrung oder Umleitung treffen, bitten wir Sie, die Hinweise zu Ihrer eigenen Sicherheit unbedingt zu beachten.
Anmerkungen zur angrenzenden Kernzone "Quellgebiet der Wieslauter" - Die Tour führt im östlichen Teil über weite Strecken entlang der Kernzone "Quellgebiet der Wieslauter". Die Schutzbestimmungen des § 7 der Landesverordnung über das Biosphärenreservat Pfälzerwald sind daher dort zu beachten. Das Betreten der Kernzone ist nur auf gekennzeichneten Wegen und auf eigene Gefahr erlaubt. Die Wege dürfen im Übrigen auch nicht verlassen werden. Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste bleiben in Kernzonen grundsätzlich liegen. Stehende tote oder absterbende Bäume werden nicht gefällt. Daher muss jederzeit und ohne Vorankündigung mit herabfallenden Ästen oder umstürzenden Bäumen gerechnet werden. Wege und Pfade werden nicht mehr frei geräumt oder gepflegt, auch wenn diese in Wanderkarten noch enthalten sein können. Bei Notfällen sind Rettungseinsätze nur eingeschränkt und unter erschwerten Bedingungen möglich!
B270, im Bereich Donsieders-Biebermühle auf L497 Richtung Rodalben wechseln, weiter auf L497 Richtung Münchweiler/Rodalb, diese wird dann ab der Abzweigung nach Merzalben zur L496, dieser weiter folgen, kurz vor der Einmündung in die B10 links die Ausfahrt Münchweiler/Rodalb - Industriegebiet nehmen, Lazarettstraße folgen bis zu ihrem Ende, dann rechts in die Römerstraße einbiegen, am neuen Friedhof vorbei, am Ende der Römerstraße bei der Gabelung zum Konrad-Adenauer-Ring befindet sich der Wanderparkplatz Sauweiher, Start- und Zielpunkt der Tour.
L496 aus Richtung Johanniskreuz kommend Richtung Leimen/Pfalz, Leimen/Pfalz durchfahren, Merzalben durchfahren, an der Kreuzung dem Verlauf der L496 in Richtung B10-Landau folgen, kurz vor der Einmündung in die B10 links die Ausfahrt Münchweiler/Rodalb - Industriegebiet nehmen, Lazarettstraße folgen bis zu ihrem Ende, dann rechts in die Römerstraße einbiegen, am neuen Friedhof vorbei, am Ende der Römerstraße bei der Gabelung zum Konrad-Adenauer-Ring befindet sich der Wanderparkplatz Sauweiher, Start- und Zielpunkt der Tour.
Von hier aus mit dem Südwestpfalz Nahverkehr, Buslinie 256 Pirmasens - Leimen/Pfalz bzw. 248 Waldfischbach-Burgalben - Pirmasens bis zur Haltestelle Alter Friedhof bzw. Gräfensteiner Park (Fahrpläne). Ergänzend gibt es von den Bushaltestellen im Gebiet der Verbandsgemeinde Rodalben aus auch die Anrufsammeltaxi-Linie 2571.
Von beiden genannten Bushaltestellen aus bis zum Wanderparkplatz "Sauweiher", dem Start- und Zielpunkt der Tour, sind es zu Fuß etwa 10 Gehminuten (ca. 800 m), vom Bahnhof aus etwa 22 (1.600 m).
Bitte parken Sie grundsätzlich nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen und halten Sie unbedingt Zufahrten für Rettungsfahrzeuge sowie Arbeitswege im Wald frei. Zur Übernachtung im Camper & Caravan nutzen Sie nur explizit dafür ausgewiesene Wohnmobilstellplätze wie etwa im Bürgerpark bzw. beim Forsthaus Beckenhof.
T2
Am Rathaus 9, 66976 Rodalben
Tel. 06331/234-180
E-Mail: tourist@graefensteiner-land.de
www.graefensteiner-land.de
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Reiseführerseite Gräfensteiner Land
Reiseführerseite Münchweiler/Rodalb
Ortsmitte von Münchweiler/Rodalb
Wohnmobilstellplätze Zentrum Münchweiler/Rodalb
Rastplatz Wanderportal "Sauweiher"
Gastronomie von Münchweiler/Rodalb
CVJM-Freizeitheim Münchweiler/Rodalb
Wanderarena Pfälzerwald-Nordvogesen
Wanderpark Zentrum Pfälzerwald
Landesverordnung über das Biosphärenreservat
Wohnmobilstellplätze Forsthaus Beckenhof
Metzgerei und Partyservice Groh
Tauchen Sie ein in ein Meer aus Wald, indem Sie die phantastische Aussicht vom Rotenstein genießen. Kommen Sie zur Ruhe, lassen Sie die Seele baumeln!
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