BALME Grüne Seen und Paschiet-See
Start vom Ortsteil Li Fré, einem alten Bergarbeiterdorf, dessen Eisenmine bereits im 15. Jahrhundert betrieben wurde. In der Nähe kann man die Wasserfälle des Bachs Pontat beobachten, die im Winter eine...
Start vom Ortsteil Li Fré, einem alten Bergarbeiterdorf, dessen Eisenmine bereits im 15. Jahrhundert betrieben wurde. In der Nähe kann man die Wasserfälle des Bachs Pontat beobachten, die im Winter eine Trainingsstätte für das Eisklettern sind. Beim Aufstieg sieht man Almen auf unterschiedlichen Höhen, die zum Weiden der Tiere und zur Unterbringung der Hirten genutzt wurden.
Man geht entlang des Bachs Paschiet, der mit einer Reihe kleiner, schneller Wasserfälle und ruhigeren Wasserstellen fließt, wo eine Pause angenehm sein kann. Der Weg am rechten Ufer ist Teil der Routen "Große Alpenüberquerung", "Sentiero Italia" und „Via Alpina“, die in den Lanzo-Tälern zusammenfallen.
Die Grünen Seen, eingebettet zwischen großen Steinhaufen, die von einem alten Gletscher aufgeschichtet wurden, besitzen eine grün-bläuliche Farbe, die sie magisch erscheinen lässt. Der Paschiet-See ist dagegen größer und von üppiger Vegetation umgeben.

Vom Ortsteil Li Fré aus überquert man den Bach Paschiet, um den GTA-Via Alpina-Weg in südlicher Richtung (nach Usseglio) zu nehmen; bei Pian Salè (1580 m) steigt man links am Abzweig weiter an, zunächst durch einen Lärchenwald und anschließend an mehreren Almen vorbei. Halte immer das rechte Ufer bis zur Hochebene der Alm Pian Buet (ca. 2006 m), wo man am Abzweig rechts abbiegen muss. Dann steigt man erneut einen steilen Hang zwischen Rhododendron- und Grünerle-Sträuchern bis in die Nähe des unteren Grünen Sees hinauf. Entlang des Sees auf der rechten Seite erreicht man auch den oberen Grünen See.
Der Weg zum Paschiet-See befindet sich in der Mitte zwischen den beiden kleinen Seen: man folgt einem Pfad zwischen den Erlen bis zu einem grasbewachsenen Sattel mit guter Sicht auf die beiden Seen. Von dort beginnt der Abstieg zum Paschiet-See, der fast sofort sichtbar ist und in etwa zwanzig Minuten erreichbar ist.
In der Nähe der Stelle, an der der Bach Paschiet den See verlässt, nimmt man den Pfad rechts, der zur Alm Paschiet führt. Der Weg fällt nach den Almwiesen steil ab, zunächst durch Büsche aus Grünerle und Rhododendron, dann durch einen Lärchenwald bis zum Talboden des Servin-Tals. Dort trifft man auf den Naturweg des Servin-Tals: Abbiegen nach links führt in etwa zehn Minuten zu einer Holzbrücke über den Bach Pontat, kurz nach der Alm Chios (1557 m) und somit zum Ausgangspunkt der Wanderung. Biegt man hingegen nach rechts auf eine Brücke ab, gelangt man zur Alm Pian Salè und kehrt so dem Aufstiegsweg zurück.
Rutschfeste Schuhe, Wind-/Regenschutz, eine warme Schicht, Hut und Sonnenbrille, Trinkflasche und Verpflegung werden empfohlen.
Auf dem Weg gibt es keine Einkehrmöglichkeiten. Etwa auf 2040 m Höhe gibt es eine kleine Quelle in der Nähe des Wegs.
Der Abstieg vom Paschiet-See ist wegen der Vegetation, die ohne regelmäßiges Mähen den Einstieg in den Weg erschweren kann, nicht immer gut erkennbar. Vom See führen zwei Wege zur Alm Paschiet hinab: Bevorzuge den rechten.
Im Servin-Tal gibt es keinen Telefonnetzempfang.
Bei sehr schneereichen Wintern können bis Anfang Juni noch Schneefelder angetroffen werden: entsprechend ausrüsten.
Von der Ebene aus Lanzo Torinese erreichen. Weiter der Provinzstraße 1 folgen: Beim Eintritt nach Balme links abbiegen in Richtung Cornetti und Li Fré.
Zur Erreichung von Balme gibt es die Buslinie Ceres - Balme mit Haltestelle bei der Kirche. Von dort zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Süden absteigen in Richtung Skilift Pakinò, dann Ortsteil Cornetti und anschließend Ortsteil Li Fré (ca. 1,1 km).
Fahrpläne der Buslinie: Website Cavourese
Parkmöglichkeiten gibt es am Ende des Ortsteils Cornetti in der Nähe der Gaststätte Val Servin oder in der Nähe des Ausgangspunkts am Straßenrand.
Für Informationen: Tourismusverband Lanzo-Täler - www.turismovallidilanzo.it
Vom Grünen See aus setzt sich der Aufstiegsweg bis zur Schutzhütte "Gino Gandolfo-Franco Giuliano" fort (Entfernung 500 m, 50 m Höhenunterschied).
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