BALDISSERO CANAVESE Rundkurs Valchiusella
Schwierigkeitsgrad: 3
Das Valchiusella leitet seinen Namen vom den gleichnamigen Bach Chiusella ab, der es durchquert. Die Gegend liegt wenige Kilometer von Ivrea und dem Nationalpark Gran Paradiso entfernt.
Aufgrund der Landschaftsmerkmale...
Das Valchiusella leitet seinen Namen vom den gleichnamigen Bach Chiusella ab, der es durchquert. Die Gegend liegt wenige Kilometer von Ivrea und dem Nationalpark Gran Paradiso entfernt.
Aufgrund der Landschaftsmerkmale ist es ein ideales Ziel für alle, die einen authentischen ländlichen Tourismus in tiefergelegenen Bergen suchen (die Höhe überschreitet nie 1000 m).
Man passiert ruhige Dörfer auf Straßen mit wenig Verkehr, jedes mit seinen Besonderheiten, wie die mittelalterliche Turm von Strambinello, die charakteristischen Vutun di Vico Canavese, das Bergwerkmuseum in Traversella und die besondere Architektur in Rueglio, die sich klassisch im Viertürmigen Gebäude „Ka 'd Mesanis“ zeigt – heute ein Museumshaus, reich an Bögen und eleganten Säulen, Fresken und Holzdecken.
Ein Rundkurs, der Geschichte, Natur und Traditionen verbindet, in einem Land von Ackerbau, Wiesen, Alpweiden, Hütten, wertvollen Kräutern, hervorragender Milch und Käse.

Die Strecke ist überwiegend asphaltiert mit einem kleinen Anteil an Schotterwegen, die alle festgefahren sind, aber sich nach Regen verschmutzen können. Die asphaltierten Straßen haben wenig Autoverkehr, erfordern aber trotzdem die Aufmerksamkeit der Radfahrer, besonders an den Anschlussstellen auf den kurzen Abschnitten der Provinzstraße. Empfohlen werden Hybride Fahrräder, die auch auf leicht unebenen Untergründen fahren können.
Mit dem Auto erreichbar über die A5 Torino-Aosta Ausfahrt San Giorgio Canavese, dann die E612
Das Auto kann auf dem Parkplatz gegenüber dem Rathaus von Baldissero Canavese abgestellt werden
3
Lugnacco (in der Nähe von Vistrorio): Nur wenige Kilometer von Vistrorio entfernt, im Dorf Lugnacco, kann man ein wichtiges Zeugnis der megalithischen Kultur beobachten, den sogenannten Menhir von Lugnacco, sowie den seltenen Turm-Eingang der Pieve di Maria Vergine.
Lago d'Alice: Etwa 1,5 km von Alice Castello entfernt erreicht man den Alice-See. Besonders der kleine See ist über einen Steg umrundbar, der den Kontakt mit den verschiedenen geschützten Naturspezies entlang der Ufer erleichtert. Bei Torfabbauarbeiten wurden neolithische Überreste gefunden, die ein altes Pfahlbaudorf bezeugen.
Gola di Garavot: Eine enge Felsenspalt, die durch jahrhundertelangen Wasserfluss geglättet wurde, kennzeichnet dieses Naturwunder. Dieser Miniatur-Canyon verbindet zwei Wasserflächen, ideal um der drückenden Sommerhitze zu entkommen. Der Überlieferung nach fand der Teufel in diesem natürlichen Einschnitt Zuflucht und hinterließ hier einen Abdruck im Felsen. Im Piemontesischen bedeutet Guja di Garavòt „Teufelsschlucht“.
Nicht weit entfernt von den Gola di Garavot befindet sich der kleine und reizvolle See von Meugliano, der eine mit Nadelbäumen (vor allem Lärchen, Fichten und Kiefern) bewachsene Mulde füllt.
Die Vutun di Vico Canavese, bestehend aus massiven Steinblöcken, dienten dazu, den zentralen Dorfkern vor unerwünschten Besuchen von Menschen oder Tieren zu schützen.
Das Ecomuseum der Bergwerke von Traversella mit mehr als 300 mineralogischen Exemplaren, einer systematischen Sammlung typischer Minerale des örtlichen Vorkommens, einer Ausstellung von Werkzeugen und Arbeitsgeräten, die aus der Mine und den angrenzenden Gebäuden geborgen wurden.
Kà 'd-Mezanis in Rueglio ist im Grunde eine ländliche Struktur, aber sie besitzt wertvolle Elemente, die sie zu einer einzigartigen Architektur in der Canavese-Landschaft machen.
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