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Liewerfrauenweg (Streifzug #25)
mittel
Wanderung
15,59 km
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Liewerfrauenweg (Streifzug #25)

mittel
Wanderung 4,3
Distanz
15,6 km
Dauer
04:10 h
Aufstieg
275 hm
Seehöhe
68 - 207 m
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Liewerfrauenweg (Streifzug #25)
mittel
Wanderung
15,59 km

Die „Liewerfrauen" trugen bis in die 1920er Jahre halbfertige oder fertige Stahlwaren in einem Korb auf dem Kopf vom Kotten am Bach oder an der Wupper bergauf zu den Solinger Kaufmannskontoren. Dabei transportierten...

Beschreibung

Die „Liewerfrauen" trugen bis in die 1920er Jahre halbfertige oder fertige Stahlwaren in einem Korb auf dem Kopf vom Kotten am Bach oder an der Wupper bergauf zu den Solinger Kaufmannskontoren. Dabei transportierten sie 15 bis 25 Kilogramm Gewicht bis zu 10 Kilometer weit.

Der 15,5 Kilometer lange Liewerfrauenweg zeichnet symbolisch die Wege dieser Frauen nach und führt die Wanderer zu etlichen historischen Schauplätzen. Als Rundweg verbindet er die frühere Stahlwarenfabrik Friedr. Herder Abr. Sohn, das heutige Gründer- und Technologiezentrum, mit dem über 400-jährigen Wipperkotten an der Wupper.

Gehzeit: ca. 5 Stunden    

Toureninfo

Auf den Spuren der Liewerfrauen

Technik
k.A.
Kondition
4 / 6
Landschaft
k.A.
Erlebnis
k.A.
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Naturarena Bergisches Land GmbH - Bergisches Haus
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Liewerfrauenweg (Streifzug #25)
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Wanderung
15,59 km
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Weginformationen
Wegverlauf
Die Wanderung startet am Gründerzentrum. Es enthält noch das Lieferkontor der Firma Herder, das die Waren der Liewerfrauen entgegennahm. 1727 als Firma gegründet, reicht der Familienbetrieb bis 1623 zurück. Es geht in das Pilghauser Bachtal und dort durch die Hofschaften Oben-, Mittel- und Untenpilghausen. Der Ort, wohl nach einem Pilgerweg benannt, wird erstmals 1334 aktenkundig, Unten im Wald erspäht man erst den Pilghauser, dann der Neuenhauser Kotten, Beide stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Der Nöhrenkotten, auf den der Weg dann zugeht, bestand schon vor 1715. Die Betriebe wurden zu Wohnhäusern umgebaut, so auch die weiter unten im Nacker Bach gelegene Brücker Mühle. Vom Waldrand sehen Sie das Gutshaus der alten Wasserburg Schirpenbruch. Der einstige Rittersitz, Lehnsgut der Grafen von Berg und Sitz der Familie Schirpe, reicht in die Anfänge des 15. Jahrhunderts zurück. Es folgen die Ölmühle von 1685 und die unterhalb der gleichnamigen Hofschaft gelegene Haasenmühle. Diese bestand bereits 1711 und beherbergt jetzt ein Restaurant.

Wer die Strecke abkürzen oder teilen will, kann von der Haltestelle "Haasenmühle" aus den Bus Linie SB25 zum "Technologiezentrum" nehmen. 

Die Wanderung führt weiter zur Wipperaue und dem vor der Ortschaft Wippe gelegenen Wipperkotten, der schon 1605 zum Gut Nesselrode auf der anderen Wupperseite gehörte. Der Außenkotten der Doppelkottenanlage wird heute als Industrie- und Schleifermuseum genutzt. Der Schaafenkotten dahinter ist nicht mehr vorhanden.

Der Hohlenpuhler Weg, an dem ebenfalls ein Kotten stand, führt zur Friedrichsaue. Noch vor Friedrichstal biegt dann ein Wanderweg links in den Wald ab und führt steil hinauf zur Friedrichshöhe. Oben hat man eine beeindruckende Fernsicht bis in die Rheinebene!

Über die Lache geht es ins Weinsbergtal. Dort standen einst mindestens 23 Kotten oder Mühlen, am Bach aufgereiht wie Perlen an einer Kette. Einige davon, zu Wohnhäusern umgebaut, gibt es noch heute. So kommen Sie am Enderskotten aus dem 18. Jahrhundert und der Johänntgesbrucher Mühle von 1660 entlang, die einst als Schleifkotten und Fruchtmühle diente. Dann geht es durch dichten Wald. Dort, wo zwischen Bäumen ein einzelnes Haus aufschimmert, stand früher der Evertzkotten. Vom Lauterjungs-, Schaafen-, Claubergs- und Wüsthofskotten ist nichts mehr vorhanden, vom Pereskotten kündet nurmehr die gleichnamige Straße. Am Abzweig zur Regerstraße trifft der Weg auf den Küllenbergs Kotten. Vor dessen Errichtung 1837 stand ab 1720 die Platzhofer Mühle dort. Das Gebäudeensemble, wie es heute zu sehen ist, entstand 1885.

Nach Überquerung der Platzhofstraße kommen Sie zum Wohnhaus der früheren Königsmühle. Darin betrieb man lange Zeit eine Gastwirtschaft. Die Mühle selber wird schon 1488 als Claismühle aktenkundig. Am ehemaligen Königsmühler Kotten vorbei, geht es linksum durch den Park und die Spar- und Bauverein-Siedlung Weegerhof. Über Zweig-, Gas- und Grünewalder Straße kommen Sie dann zurück zum Gründerzentrum.

Anreiseinformationen
Öffentliche Verkehrsmittel

S-Bahn Haltepunkt Grünewald oder mit dem Bus 682 bis zur Haltestelle Grünewald 

Parken

Parkplatz: Gründer- und Technologiezentrum, Grünewalder Str. 29-31, 42657 Solingen

Bewertungen
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2 Kommentare
Avatar von Chanti
Chanti
03. Okt. 2026
Sehr schöne Größe Tour allerdings teilweise sehr steile auf und Abgänge. War trotzdem sehr schön.
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Avatar von Oliver Merken
Oliver Merken
06. Apr. 2026
Liewerfrauenweg
Rundweg durch mehrere Solinger Stadtteile. Abwechslungsreich und mit vielen Höhen und Tiefen.
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