Auf dem Goetheweg zum Brocken
mittel
Wanderung 4,0
Navigieren
Navigieren
Hol diese Tour auf dein Handy
Karte
Auf dem Goetheweg zum Brocken
mittel
Wanderung
18,72 km
QR-Code scannen und Navigation in der bergfex App beginnen
QR Code
Wandern & Tracking
Wandern & Tracking
Download für iOS
Download für Android

Auf dem Goetheweg zum Brocken

mittel
Wanderung 4,0
Distanz
18,72 km
Dauer
05:00 h
Aufstieg
357 hm
Seehöhe
753 - 1.138 m
Track-Download
Karte
Auf dem Goetheweg zum Brocken
mittel
Wanderung
18,72 km

Fotos unserer User

Zu Beginn Ihrer Wanderung empfehlen wir Ihnen einen Besuch des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus. Hier erfahren Sie viel über die Region und den Nationalpark Harz. Ein Rundgang durch die Ausstellung...


Beschreibung

Zu Beginn Ihrer Wanderung empfehlen wir Ihnen einen Besuch des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus. Hier erfahren Sie viel über die Region und den Nationalpark Harz. Ein Rundgang durch die Ausstellung zeigt Ihnen, was Sie auf Ihrer Tour zum Brocken erwartet, und stimmt Sie auf die einzigartige Landschaft ein.

Auch Johann Wolfgang Goethe brach am 10. Dezember 1777 in Begleitung des Försters Degen von Torfhaus aus zu seiner ersten Brockenbesteigung auf. Die Wanderung durch unwegsames Gelände bei tiefem Schnee hinterließ nachhaltigen Eindruck bei dem Dichter. Welche Route Goethe seinerzeit eingeschlagen hat, ist heute nicht mehr genau zu rekonstruieren.

Wegverlauf
Wegverlauf
Karte
Auf dem Goetheweg zum Brocken
mittel
Wanderung
18,72 km
Torfhaus
(803 m)
Dorf
0,0 km
Wienerwald Torfhaus
(802 m)
Restaurant
0,0 km
Bavaria Alm Torfhaus
(804 m)
Restaurant
0,0 km
Quitschenberg
(881 m)
Gipfel
4,0 km
Brocken
(1.125 m)
Bahnhof
9,0 km
Zum Brockenwirt
(1.130 m)
Restaurant
9,0 km
Der Brockenwirt
(1.131 m)
Restaurant
9,0 km
Brocken
(1.141 m)
Gipfel
9,2 km
Knochenbrecherkurve
(1.049 m)
Flur/Gelände
10,4 km
Quitschenberg
(881 m)
Gipfel
14,4 km
Wienerwald Torfhaus
(802 m)
Restaurant
17,9 km
Bavaria Alm Torfhaus
(804 m)
Restaurant
18,0 km
Torfhaus
(803 m)
Dorf
18,0 km
Toureninfo

Aussichtsreiche Tour mit Einkehrmöglichkeit.

Technik
k.A.
Kondition
4 / 6
Landschaft
5 / 6
Erlebnis
k.A.
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Harzer Tourismusverband
Tour teilen
Karte
Auf dem Goetheweg zum Brocken
mittel
Wanderung
18,72 km
Fehler
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es erneut.
Zuletzt getrackt heute
Weginformationen
Wegverlauf

Zu Beginn Ihrer Wanderung empfehlen wir Ihnen einen Besuch des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus. Hier erfahren Sie viel über die Region und den Nationalpark Harz. Ein Rundgang durch die Ausstellung zeigt Ihnen, was Sie auf Ihrer Tour zum Brocken erwartet, und stimmt Sie auf die einzigartige Landschaft ein.

Auch Johann Wolfgang Goethe brach am 10. Dezember 1777 in Begleitung des Försters Degen von Torfhaus aus zu seiner ersten Brockenbesteigung auf. Die Wanderung durch unwegsames Gelände bei tiefem Schnee hinterließ nachhaltigen Eindruck bei dem Dichter. Welche Route Goethe seinerzeit eingeschlagen hat, ist heute nicht mehr genau zu rekonstruieren. Heute beginnt der Weg am Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, passiert das Nationalpark-Denkmal, führt den Rodelhang hinab und verläuft dann unterhalb des Schubensteins bis zum Kaiserweg. Diesem folgen wir nach rechts, bis wir nach ca. 1,5 km links Richtung Brocken abbiegen.

Nach einem weiteren kurzen Anstieg erreichen wir den Quitschenberg, auf dem zu Goethes Zeiten noch viele „Quitschen“ (= Ebereschen) wuchsen. Die toten Fichten, die Sie hier sehen, wurden durch einen Borkenkäfer, den Buchdrucker, zum Absterben gebracht. Er ist ein natürlicher Bewohner unserer Wälder. Tritt er jedoch in Massen auf, kann er die durch Umwelteinflüsse geschwächten Fichten binnen kurzer Zeit töten. Am Quitschenberg wurde die Vermehrung des Borkenkäfers nicht, wie sonst üblich, durch Motorsäge, Schäleisen und Lockstofffalle aufgehalten. Hier hilft sich die Natur aus eigener Kraft. Die Erfolge sind schon zu erkennen: Viele lichthun­grige Ebereschen erobern die Freifläche zurück. Erste Fichten folgen.

Unsere Wanderung führt uns weiter durch dichten Fichtenwald. Wir streifen das Brockenfeldmoor und erreichen wenig später den „Eckersprung“, die Quelle der Ecker. Hier kreuzen wir auch das Grüne Band, den ehemaligen Grenzstreifen, der heute als grüne Lebenslinie ganz Deutschland durchzieht. Wir verlassen jetzt den schüt­zenden Wald und beginnen mit dem eigentlichen Brockenaufstieg. Der Wuchs der Fichten wird hier gedrungener, denn mit zunehmender Höhe fällt es ihnen schwer, sich gegen die extrem raue Witterung zu behaupten.

Auf dem neu ausgebauten Weg entlang der Brockenbahn durchqueren wir das Goethemoor bis hin zur Brocken­straße. Immer näher kommen wir nun dem höchsten Gipfel des Harzes. Geologisch gesehen stellt er ein gewaltiges Granitmassiv dar. Das Klima ist bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von ca. 4 °C, ca. 300 Tagen mit Nebel und hohen Windgeschwindigkeiten extrem rau und entspricht in etwa dem der Alpen in 2.000 m Höhe. So kommt es, dass wir in ca. 1.100 m Höhe die Waldgrenze des Brockens passieren. Als nördlichste natürliche alpine Waldgrenze in Zentraleuropa ist sie besonders schutzwürdig. Oberhalb der Waldgrenze wächst eine zwergstrauch- und grasreiche Bergheide.

Oben angekommen empfehlen wir Ihnen den Besuch des Brocken­hauses, das als Nationalparkhaus täglich geöffnet hat. Mit seinen zahlreichen Präsentationen gibt es Auskunft über den Nationalpark Harz, Flora, Fauna und Geologie, aber auch über die wechselhafte Geschichte des Berges. Weitere Informationen zur Brockenkuppe können Sie im Faltblatt „Der Brocken im Nationalpark Harz“ nachlesen.

Der Rückweg erfolgt weitgehend auf derselben Strecke. Nachdem wir den Quitschenberg passiert und den Kaiserweg erreicht haben, biegen wir jedoch an der nächsten Abzweigung links Richtung Torfhaus ab. Unseren Weg begleitet nun der künstlich angelegte Abbegraben, Bestandteil des UNESCO-Welterbes „Oberharzer Wasserwirtschaft“ – einem umfangreichen System von Gräben und Teichen, das zwischen 1536 und 1866 von Harzer Bergleuten zum Antrieb der „Künste“ des Bergbaus angelegt wurde.

Kurz vor unserem Ziel werden wir in den Sommermonaten nach rechts auf einem Bohlenpfad über das Große Torfhausmoor geleitet, einem der größten und ältesten Moore des Harzes. Von hier aus bietet sich noch einmal ein großartiger Blick über die gewölbte Hochmoorfläche hin zum Brocken.

Insgesamt überwinden Sie bei dieser Wanderung auf gut ausgebauten Wegen einen Anstieg von ca. 390 Höhenmetern.

Anreiseinformationen
Anreise

Anreise über die B4 Bad Harzburg - Braunlage

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus-Linie 820 Bad Harzburg - Braunlage

Parken

kostenpflichtiger Parkplatz am Torfhaus

Bewertungen
4,0
5
(0)
4
(1)
3
(0)
2
(0)
1
(0)
5
(0)
4
(1)
3
(0)
2
(0)
1
(0)
Bewertung schreiben

Bewertungen helfen anderen Usern bei der Auswahl ihres nächsten Abenteuers. Bewerte bitte nur die Tour, nicht das Wetter oder deine Jause.

Wähle einen der Sterne um die Tour zu bewerten
Schlechte Tour
Schwache Tour
Mittelmäßige Tour
Gute Tour
Ausgezeichnete Tour
Wandern & Tracking

Wandern & Tracking

für iOS herunterladenfür Android herunterladen
Wandern & Tracking
Über 550.000 Tourenvorschläge, detailliertes Kartenmaterial und ein intuitiver Routenplaner machen die App zum Must-have für alle Naturbegeisterten.
Wandern & Tracking
bergfex bergfex