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Tarasp (Rundwanderung)
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Wanderung
6,45 km
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Tarasp (Rundwanderung)

leicht
Wanderung 5,0
Distanz
6,45 km
Dauer
01:30 h
Aufstieg
229 hm
Seehöhe
1.404 - 1.575 m
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Tarasp (Rundwanderung)
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Wanderung
6,45 km

Von der Postauto-Haltestelle Tarasp-Fontana aus wandern wir in südwestlicher Richtung am Hotel Tarasp vorbei und nach links leicht ansteigend in den lichten Lärchenwald empor. Ein bequemer Weg nimmt uns...

Beschreibung

Von der Postauto-Haltestelle Tarasp-Fontana aus wandern wir in südwestlicher Richtung am Hotel Tarasp vorbei und nach links leicht ansteigend in den lichten Lärchenwald empor. Ein bequemer Weg nimmt uns stetig ansteigend mit auf die Anhöhe und den flachen Boden, den ein Hochmoor bedeckt. Am Südrand dieses Moores wandern wir nun durch einen Lärchenhain ebenen Weges dem Lai Nair entgegen. Er ist ein typischer Moorsee, flach, dunkel und mit verlandenden Ufern. Auf der Ostseite des Sees steigt ein kleiner Hügel an, der viele wunderschöne Picknick- und Ruheplätze anbietet. Grossartig ist hier auch die Aussicht engadinaufwärts und hinüber zum Piz Minschun und Piz Champatsch.

Wir gehen nun am See vorbei hinüber in den Weg, der nördlich des Sees vorbeizieht und folgen dem Wegweiser, der nach Tarasp und Vulpera hinunter weist. Nach kurzer Zeit gelangen wir in ein Fahrsträsschen. Es führt von Tarasp nach Avrona. In Avrona befindet sich eine bekannte anthroposophische Internatsschule und ein hübsches kleines Restaurant.

Wir folgen dem Fahrsträsschen in Richtung Tarasp bis zum Waldrand. Die gemütlichste und kürzeste Variante führt nun weiter dem Strässlein entlang hinaus nach Tarasp. Nach kurzer Zeit biegen wir aber nach rechts ab und begeben uns zum Weiler Sparsels hinüber. Hier stehen typische, schmucke Engadinerhäuser, und hier beginnen auch die Führungen auf das Schloss Tarasp. Eindrücklich und nah erhebt es sich über den Häusern von Sparsels.

Eine etwas steilere und längere Variante führt uns vom Wegweiser am Waldrand hinunter nach Vulpera. Von hier aus können wir mit dem Postauto auf den Bahnhof von Scuol zurückfahren, oder aber wir wandern zu Fuss weiter hinaus nach Scuol.

Wegverlauf
Wegverlauf
Karte
Tarasp (Rundwanderung)
leicht
Wanderung
6,45 km
Toureninfo
Technik
k.A.
Kondition
1 / 6
Landschaft
k.A.
Erlebnis
k.A.
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Engadin Samnaun Val Müstair
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6,45 km
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Weginformationen
Wegverlauf

Tarasp - Lai Nair - Sparsels - Tarasp

Anreiseinformationen
Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise/Abreise:Mit der Bahn ab/nach Scuol. Von hier aus mit dem Postauto ab/nach Tarasp.

Zusatzinfos & Tipps
Zusatzinfos

Das Schloss Tarasp: Das Schloss Tarasp wurde im 11. Jahrhundert von Ulrich I. erbaut. Er war ein Einwanderer aus dem Vintschgau. Nachdem Ulrich V. von Tarasp kinderlos ins Kloster Marienberg eingetreten war, kam das Schloss in den Besitz der Herren von Reichenberg. Durch einen erzwungenen Tausch wurden die Grafen von Matsch Eigentümer des Schlosses. Im Jahr 1464 verkaufte Ulrich IX. von Matsch das Schloss an Herzog Sigmund von Österreich. Die Herrschaft der Vögte von Matsch war eine bewegte und harte Zeit, da um das Grenzgebiet des Unterengadins ein ständiger Streit im Gang war. Und doch kümmerten sich die Herren von Matsch um den Unterhalt des Schlosses. Schon in jener Zeit dürfte das Bauwerk ungefähr dieselbe Gestalt gezeigt haben wie heute.

Die Österreicher aber kümmerten sich nur um die Befestigung der Burg. Jahrhundertelang lieferten sich die Unterengadiner Bauern und die österreichische Besatzung des Schlosses blutige Anschläge und Überfälle.

Von den Bündner Wirren umbrandet und zweimal vom Blitz getroffen, verfiel das Schloss mehr und mehr. 1714-1716 nahmen die Fürsten von Dietrichstein grössere Renovationen vor. Durch einen Beschluss von Napoleon Bonaparte wurde Tarasp im Jahre 1803 der Helvetischen Republik zugeordnet. Aber der Kanton Graubünden besass die Mittel nicht, um das Schloss vor dem Verfall zu retten.

Im Jahr 1900 erwarb der deutsche Industrielle Karl August Lingner das Schloss Tarasp. Sachkundig und unter Wahrung der Tradition liess er das Schloss neu aufbauen. Heute ist es Eigentum der Stiftung Schloss Tarasp in Tarasp. Sie erhält und pflegt das eindrückliche Bauwerk in verdienstvoller Weise.

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