Sent - Val Sinestra - Vnà
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Von der Post im Zentrum von Sent gehen wir dorfaufwärts bis zu den letzten Häusern. Beim ehemaligen, jetzt zu einem Wohnhaus umgebauten Skilifthäuschen biegen wir rechts ab. Es hat einen Wegweiser. Nun...
Unten im Tal zieht der Inn seine Schlaufen. Im Herbst haben Königskerzen und Türkenbundlilien ihre schmucken Fruchtstände gebildet. Wenn sie ihre Samen ausgestreut haben - aber erst dann! - dürfen wir Trockensträusse pflücken. Sie werden den ganzen Winter über dauern.
Bald biegen wir in das Val Sinestra ein. Ein breites, nur selten befahrenes und ungeteertes Fahrsträsschen führt durch einen schattenden Wald. Zeit für Wandermeditationen! Beim Berggasthaus queren wir - wie der Wegweiser es von uns verlangt - die Brancla und steigen einen zunächst schmalen, aber abwechslungsreichen Waldpfad aufwärts. Schon bald schreiten wir wieder auf blumenreicher Lichtung. Schmetterlinge tanzen. Im hohen Sommer grüssen Feuerlilien. Wir lassen die geschützten Pflanzen stehen! Und schon sind wir in Vnà. - Wen lockt es noch nach Ramosch hinunter? Der Hang ist berühmt für seinen reichen Flor und seine vielfältige Insektenwelt.

Sent - Val Sinestra - Vnà
Anreise: Mit der Bahn nach Scuol und dem Postauto nach Sent.
Abreise: Mit dem Postauto von Vnà nach Scuol (evtl. umsteigen in Ramosch Femada!) und weiter mit der Bahn.
Ein Dorfbild mit Charme: Am steilen Hang des Piz Arena wachsen die Häuser von Vnà wie selbstverständlich aus dem Gelände, langgezogene Bauten der Strasse entlang. Dazwischen fällt der Blick auf die Dächerreihen hinab und auf das Kirchlein. Es wurde in der zweiten Hälfte des 16.Jahr¬hunderts gebaut. Die Fresken im Innern wurden erst 1965 freigelegt. Unterhalb der Kirche verdient die reiche Dekoration eines Hauses unsere Aufmerksamkeit. Sonst sind die Häuserfronten eher sparsam geschmückt.
Hie und da hebt sich ein Erker schwach aus einer Wand. Ein romanischer Hausspruch will übersetzt sein. Blumen nicken vor den Fenstern und etwa auch entlang einer Sulèr-Einfahrt. Jedes Haus ist ein Organismus, jedes ist organisch in das Dorfbild eingefügt. Die Arbeit der Menschen hat die .Bauten ebenso mitgeprägt wie die Landschaft. Manches erinnert bereits an das Tirol.
Da und dort prangt neben einem Hauseingang das Knospenlogo, das den Betrieb für seine biologische Produktion auszeichnet. Verpflichtung gegenüber der Natur! Die Trockenhalden zwischen Tschanüff und Vnà werden immer wieder von Naturwissenschaftern besucht. Die besondere Lage und die einmaligen geologischen Verhältnisse geben seltenen Insekten und Blütenpflanzen Heimat.
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