Erster-Weltkrieg-Route am Mt. Zermula
Schwierigkeitsgrad: T2
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Der Berg Zermula mit seinem langen Bergrücken wurde vom italienischen Heer als Verteidigungsstützpunkt befestigt, um das dahinterliegende Incaroio-Tal und den Ort Paularo zu schützen. Der Ausgangspunkt...
Der Berg Zermula mit seinem langen Bergrücken wurde vom italienischen Heer als Verteidigungsstützpunkt befestigt, um das dahinterliegende Incaroio-Tal und den Ort Paularo zu schützen. Der Ausgangspunkt befindet sich hinter der verlassenen Kaserne der Finanzpolizei am Passo del Cason di Lanza. Die Route folgt den CAI-Wegen 442a und 442 bis zur Forca di Lanza, wo noch Überreste von Schützengräben zu sehen sind; kurz danach nimmt man den Pfad, der zum Kamm des Berges Zermula (2.086 Meter über dem Meeresspiegel) und zur sogenannten Via delle Trincee führt. Nachdem man den Gipfel (2.143 Meter über dem Meeresspiegel) erreicht und das Panorama bewundert hat, kehrt man auf demselben Weg zurück und nimmt an der ersten Abzweigung den CAI-Weg 442. Entlang der Strecke ist auch ein Kriegsbildstock zu sehen. Geht man weiter, gelangt man zurück zur Forca di Lanza und anschließend wieder zum CAI-Weg 442a.

Die Route beginnt hinter der verlassenen Kaserne der Finanzpolizei am Pass, wo der CAI-Weg 442a startet und zur Forca di Lanza (1.831 m) führt. Nachdem man eine erste Weggabelung ohne Abzweigung passiert hat, biegt man kurz darauf an der zweiten rechts auf den CAI-Weg 442 ab. In diesem Bereich lassen sich bereits die ersten Spuren von Schützengräben erkennen. Vor einem erhebt sich die imposante Südostwand des Zermula-Massivs. Nach einigen Dutzend Metern teilt sich der CAI-Weg 442. Links verläuft der Normalweg weiter, während rechts eine Spur direkt auf die ersten Felsen des Berges zusteuert. Obwohl dieser Weg nicht als offizieller CAI-Weg markiert ist, wird empfohlen, ihn zu nehmen, da er direkt zur Via delle Trincee führt, einem Schotterweg unterhalb des Zermula-Grats. Schon bald erreicht man eine große Inschrift aus dem Jahr 1916 und den Eingang zu einem Stollen, der den Grat durchquert. Geht man weiter, gelangt man nach einigen hundert Metern zu einem zweiten Stollen, der zu einem dreifachen Beobachtungsstand führt, von dem aus man die nördlichen Berge und den darunterliegenden Passo di Cason di Lanza bewundern kann. Nach dem Verlassen des Stollens kreuzt der Weg die Überreste einiger Schutzmauern und Befestigungen, während von dieser Höhe aus die zuvor an der Forca di Lanza gesehenen Schützengräben gut erkennbar sind. Nachdem man den Einstieg des Klettersteigs passiert hat, erreicht man zunächst den Ostgipfel (2.129 m) und nach dem Anstieg über einen grasigen Hang den eigentlichen Gipfel (2.143 m) mit dem Gipfelkreuz. Die freie Aussicht bietet ein herrliches Panorama auf die umliegenden Berge. Dann beginnt der Abstieg: Man folgt derselben Spur über den grasigen Hang zurück und biegt, bevor man wieder auf die Via delle Trincee trifft, an der ersten Weggabelung rechts ab, wodurch man rasch wieder auf den CAI-Weg 442 gelangt. Diese Strecke, die trotz einiger ausgesetzter Stellen keine besonderen Schwierigkeiten aufweist, führt zu einem Bildstock, der dem Bataillon Susa gewidmet ist, und anschließend bis zu der Gabelung zurück, die man bereits beim Aufstieg passiert hat. Von dort nimmt man den CAI-Weg 442a in entgegengesetzter Richtung und erreicht in weniger als einer Stunde erneut den Passo di Cason di Lanza.
Ja
Es werden eine ausreichende Versorgung mit Wasser und Verpflegung, geeignete Sportkleidung, passendes Schuhwerk für die Berge, Trekkingstöcke sowie eine Lichtquelle für die Besichtigung der Höhlen empfohlen.
Nur für Personen mit guter körperlicher Verfassung geeignet. Besondere Vorsicht ist auf der Via delle Trincee geboten, da sie ausgesetzte Abschnitte aufweist. Überprüfen Sie vor dem Aufbruch immer die Wetterbedingungen.
Nehmen Sie auf der Autobahn A23 die Ausfahrt Pontebba und fahren Sie auf der Staatsstraße SS13 in Richtung Ortszentrum von Pontebba weiter. Sobald Sie in den Ort eingefahren sind, überqueren Sie die Brücke über den Rio Pontebbana und biegen rechts in die Via Zardini (Provinzstraße SP110) ab. Folgen Sie dabei der Beschilderung nach Studena Bassa und Passo Cason di Lanza. Wenn Sie dieser Straße weiter folgen, erreichen Sie nach etwa 15 km den Passo Cason di Lanza, wo Sie bequem in der Nähe der Berghütte parken können.
Parkplatz am Passo Cason di Lanza in der Nähe der gleichnamigen Berghütte
T2
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