Rundgang Brücke bei Pinzano und Batterie des Col Colàt
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Vom Ortsteil Tabine aus folgt man zunächst dem Saumpfad und dann der Straße bis zur Brücke von Pinzano, von der sich ein herrlicher Blick auf den Tagliamento bietet. Hier erinnert eine Gedenktafel an Hauptmann...
Vom Ortsteil Tabine aus folgt man zunächst dem Saumpfad und dann der Straße bis zur Brücke von Pinzano, von der sich ein herrlicher Blick auf den Tagliamento bietet. Hier erinnert eine Gedenktafel an Hauptmann Teodoro Moggio und an die Kämpfer, die im Herbst 1917 den kaiserlichen Vormarsch aufhielten, während auf der anderen Seite das alte Mauthaus und eine mit einer Metallabdeckung versehene Maschinengewehrstellung zu erkennen sind. Nimmt man rechts einen stellenweise steilen Pfad, passiert man verschiedene Stellungen aus dem Kalten Krieg, bis man das unvollendet gebliebene deutsche Beinhaus von Col Pion erreicht. Entlang der markierten Route geht es weiter zum Hügel des Castello di Pinzano und anschließend zum nahegelegenen Col Colàt (280 Meter). Hier fallen die gut erhaltenen Anlagen einer permanenten Geschützbatterie besonders ins Auge, darunter Geschützstellungen, ein unterirdisches Pulvermagazin und Munitionsnischen mit Aufzügen, die aus den Jahren 1909–1910 stammen.
Die Route beginnt im Ortsteil Tabine und folgt dem Fahrweg, der zur Brücke von Pinzano führt, an der eine Gedenktafel an Hauptmann Teodoro Moggio und an die letzten italienischen Soldaten erinnert, die dieses Gebiet im November 1917 verteidigten. Nach dem Überqueren der Brücke kann man auf der anderen Seite sofort das ehemalige Mauthaus und eine Metallstellung auf einem Felsvorsprung sehen, die von der früheren strategischen Bedeutung der Flussübergänge zeugt. Folgt man dann weiter der Straße SP1, überquert man eine zweite Brücke, und kurz darauf führt rechts ein Saumpfad hinauf zu den Überresten des ehemaligen deutschen Beinhauses von Colle Pion, das in den 1930er Jahren entworfen, aber nie fertiggestellt wurde. Zurück auf der Hauptstraße geht es weiter in Richtung Ortszentrum, wo man rechts in die Via Castello abbiegt. Nach weiteren 200 Metern erreicht man, indem man links einen Saumpfad nimmt, einen Platz, an dem sich mehrere Munitionsunterstände befinden, also kleine Gebäude, in denen Munition gelagert wurde. Folgt man dieser Militärstraße weiter, erreicht man schließlich den Gipfel des Col Colàt (Quota 280), die letzte Station der Route. Hier sind noch die Überreste einer permanenten Batterie zu sehen, mit den Geschützständen, auf denen 149-mm-Barbettengeschütze aufgestellt waren, einem unterirdischen Pulvermagazin, dem dazugehörigen sechseinhalb Meter hohen Aufzug, einigen Kasematten und dem steinernen Eingang.
Es werden geeignete Sportkleidung, festes Schuhwerk für unebenes Gelände und Trekkingstöcke empfohlen. Außerdem wird den Besuchern geraten, eine ausreichende Menge an Wasser mitzunehmen.
Bitte seien Sie entlang der normalen Straßen besonders vorsichtig. Der Weg ist das ganze Jahr über begehbar; achten Sie stets auf die Wettervorhersage.
Nehmen Sie auf der Autobahn A23 die Ausfahrt Udine Nord und fahren Sie auf der Staatsstraße SS464 in Richtung Spilimbergo weiter. In Fagagna biegen Sie rechts auf die Provinzstraße SP5 in Richtung San Daniele del Friuli ab und fahren anschließend weiter in Richtung Ragogna. Folgen Sie weiterhin der SP5 und biegen Sie in der Ortschaft San Giacomo links in die Via Bologna ab. Fahren Sie dann immer geradeaus auf der Via Tagliamento weiter, bis Sie den Ortsteil Tabine erreichen.
Parkmöglichkeiten in der Ortschaft Tabine vorhanden.
Es wird empfohlen, die Wanderung mit einem Besuch des Museums des Ersten Weltkriegs in Ragogna zu verbinden.
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