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Aufstieg zum Siplingerkopf (1746m) | Umgeben von Nagelfluhwänden
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Bergwandern
9,50 km
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Aufstieg zum Siplingerkopf (1746m) | Umgeben von Nagelfluhwänden

mittel
Bergwandern 4,3
Distanz
9,50 km
Dauer
03:30 h
Aufstieg
700 hm
Seehöhe
1.045 - 1.746 m
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Aufstieg zum Siplingerkopf (1746m) | Umgeben von Nagelfluhwänden
mittel
Bergwandern
9,50 km

Aufstieg:

Vom Parkplatz aus passieren wir das Bergwacht-Gebäude zur Linken und folgen der Bundesstraße in östlicher Richtung. Vorbei an der Alpe Berg und einem Käseautomaten biegen wir am großen Schilderbaum...

Beschreibung

Aufstieg:

Vom Parkplatz aus passieren wir das Bergwacht-Gebäude zur Linken und folgen der Bundesstraße in östlicher Richtung. Vorbei an der Alpe Berg und einem Käseautomaten biegen wir am großen Schilderbaum nach links in eine für den Forstbetrieb freigegebene Fahrstraße ein (Wegweiser: „2000-jährige Eibe; Siplingerkopf“).

Diese führt uns an der Unteren Balderschwanger Alpe linker Hand vorbei und mit stetiger Steigung durch die offenen Almwiesen bergan. Bereits nach etwa zehn Minuten erreichen wir ein besonderes Naturdenkmal: den vermutlich ältesten Baum Deutschlands.

Wir passieren die Eibe auf der rechten Seite, queren ein Viehgatter und wandern am Hang entlang weiter.

Achtung: Die Teerstraße und spätere Forststraße kann sich an warmen Tagen ordentlich aufheizen.

Ohne auf die abzweigenden Wege zu achten, folgen wir der Straße weiter bis zur Oberen Balderschwanger Alpe. Noch vor der Alpe zweigt ein breiter, mit „Siplingerkopf“ beschilderter Forstweg nach rechts ab – dies ist jedoch unser späterer Rückweg.

Unser Wegweiser an dieser Stelle lautet: „Scheidwang-Alpe; Hochgrat; Heidenkopf“.

Wir umrunden die Alpe auf ihrer linken Seite und bleiben auf der Teerstraße, die in einer weiten Serpentine über die Wiesenhänge hinaufführt. An einer Sitzbank mit Schilderbaum biegen wir schließlich rechts ab (Wegweiser: „Siplingerkopf“) und verlassen endlich den Asphalt.

Ein schmaler Wiesenpfad bringt uns durch einen Weidezaun und rechts einer Bachrinne steil bergauf. Nach wenigen Minuten erreichen wir einen beschilderten Abzweig: Links geht es zum Heidenkopf, rechts zum Siplingerkopf. Wir halten uns rechts und queren weiter den Hang.

Nach einem sanften Linksbogen erhebt sich links oberhalb von uns eine markante Felsformation, die an einen riesigen Termitenhügel erinnert. Noch während wir diesen betrachten, stehen wir bereits vor einem kleinen Plateau, das wie eine Landzunge wirkt – flankiert von steilen Wänden.

Wir orientieren uns an deren rechter Seite und steigen zwischen zwei Baumgruppen steil hinauf. Am höchsten Punkt ist kurz Aufmerksamkeit gefragt: Der eigentliche Steig zweigt hier scharf links ab – markiert durch eine in den Boden eingelassene Eisenstange. Der Weg verläuft entlang einer Baumreihe.

Wer diese Abzweigung verpasst, wandert in einer Linkskurve weiter auf eine freie Almwiese und stellt dort fest, dass der Pfad ausläuft. In diesem Fall einfach zur Baumreihe links orientieren – dort trifft man wieder auf den korrekten Steig.

Entlang des Zauns und der Bäume geht es weiter, bis sich der Pfad gabelt. Zwischen den beiden Varianten steht eine Art verkohlte Holzskulptur.

Hier müssen wir uns nun entscheiden, mit welcher Schwierigkeit wir zum Gipfel gelangen wollen.

Der linke Pfad führt uns geradeaus weiter und vorbei am Wegweiser für den Heidenkopf. Hier kann man das Gipfelziel bereits sehen.

Der Steig wird nun zunehmend steiniger und verläuft nah an der Abbruchkante – nie ausgesetzt, aber mit alpinerem Gefühl. Trittsicherheit und ein gewisses Maß an Schwindelfreiheit sind hier unbedingt erforderlich. Besonders auffällig ist eine flache Schrofenstelle, deren Fels fast wie betoniert wirkt – lässt sich aber problemlos überwinden. Kurz darauf gehen wir über einen luftigen, schmalen Gratabschnitt.

Rechts unter uns erkennen wir dabei schon den alternativen Steig – von hier aus wäre auch ein Wechsel noch möglich.

Der rechte Pfad hingegen umgeht den Grat völlig und zieht sich durch eine grasige Rinne bergan. Technisch unspektakulär, aber mit weniger Aussicht.

Egal für welchen Weg man sich entscheidet: Ob luftiger Grat oder sanfter Wiesenzug – am Ende wartet dasselbe Ziel, und das Panorama dort oben macht alles andere schnell vergessen.

Abstieg:

Vom Gipfel folgen wir dem Wegweiser Richtung „Balderschwang“ nach Osten. Zunächst geht es entlang eines Zauns bergab in einen kleinen Sattel – hier mündet auch der leichtere Aufstiegsweg.

Wir ignorieren den von rechts kommenden Pfad und steuern auf einen Durchgang im Zaun zu. Wichtig: Von den zwei erkennbaren Pfaden nehmen wir den oberen, der uns angenehm am Hang entlangführt.

Schon bald folgt ein steilerer Abschnitt, der mit zahlreichen Stufen entschärft wurde. Direkt darauf begegnen uns erneut Stufen entlang eines Felsens – hier sorgt sogar ein Drahtseil für zusätzlichen Halt. Der ursprüngliche, steile Steig ist daneben noch gut sichtbar.

Dem „Oberallgäuer Rundwanderweg“ folgend öffnet sich rechts von uns das Kesselgelände mit Blick auf die Obere Wilhelmine Alpe.

An einer Wegkreuzung halten wir uns rechts (Wegweiser: „Balderschwang; O. Wilhelmine-Alpe“) und wandern nun direkt auf die Alpe zu.

Dort angekommen folgen wir der breiten Forststraße rechts an der Hütte vorbei. Die Straße führt nach einer Serpentine nahezu gerade den Hang entlang. Schließlich erreichen wir die Kreuzung unterhalb der Oberen Balderschwanger Alpe und biegen dort links auf den bekannten Aufstiegsweg zurück zum Parkplatz.

Toureninfo

Eine leichtere Bergtour durch eine faszinierende Geologie. Die meiste Zeit geht es über breite Teer- und Forststraßen und einfache Wiesenpfade. Das letzte Stück vor dem Gipfel ist leicht ausgesetzt, kann aber umgangen werden. Beim Abstieg erwarten uns einige steilere Treppenstufen.
Der Siplingerkopf erhebt sich, trotz seiner felsigen Erscheinung, als grasiger Eckpfeiler der Nagelfluhkette über Balderschwang – dem höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Dorf Deutschlands und dem dort ansässigen vermutlich ältesten Baum Deutschlands, dem wir unterwegs noch einen Besuch abstatten können.

Mit dem Aufstieg über die Obere Balderschwanger Alpe und dem Abstieg über die Obere Wilhelmine Alpe ergibt sich eine lohnende Rundtour durch die sanfteren Ecken der Allgäuer Alpen.

Der große Wermutstropfen: ein unvermeidlich langer Hatscher über Teer- und Forststraßen.

Aber das Panorama am Gipfel macht das locker wieder wett.

Wegbeschaffenheit
Asphalt
Schotter
Wiese
Wald
Technik
2 / 6
Kondition
3 / 6
Landschaft
5 / 6
Erlebnis
4 / 6
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Mountour Guide
Erstellt am 05. August 2025
1.247 Aufrufe
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Aufstieg zum Siplingerkopf (1746m) | Umgeben von Nagelfluhwänden
mittel
Bergwandern
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Zuletzt getrackt vor 2 Wochen
Weginformationen
Alternativen
  • Heidenkopf
  • Tennenmoserkopf
Für Senioren geeignet

Ja

Steile Passage

Ja

Geologische Highlights

Ja

Gipfeltour

Ja

Familientauglich

Ja

Einwegtour

Ja

Waldgebiet

Ja

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung

Sicherheitshinweise

Keine besonderen Sicherheitshinweise

Anreiseinformationen
Anreise

Navi-Adresse: Dorf 5, 87538 Balderschwang

Über die A7 bis zum Kreuz Allgäu.

Hier auf die A980 Richtung Oberstdorf/Lindau und ab ausfahrt Waltenhofen weiter auf der B19.

7 km vor Oberstdorf bei Fischen an der zweiten Ampel rechts ab über den Riedbergpaß nach Balderschwang. Dort direkt beim Dorfeingang links bei der Feuerwehr/Bergwacht parken.

Aus Richtung Schweiz, Österreich oder Bodensee kommend halten Sie sich Richtung Dornbirn. Nehmen Sie die Ausfahrt Dornbirn Nord, im Kreisverkehr die zweite Ausfahrt nehmen und auf die B200. Durch den Schwarzachtobeltunnel nach Alberschwende und Hittisau. Von Hittisau sind es noch 12 km nach Balderschwang. Am Ende des Dorfes rechts bei der Feuerwehr/Bergwacht parken.

Parken

Parkplatz Feuerwehr/Bergwacht

Zusatzinfos & Tipps
Zusatzinfos

Mehrere Punkte für Wandernadel Hörnerdörfer:

  • Siplinger Kopf
  • Alpe Oberbalderschwang
  • Alte Eibe
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