enjoy&bike: Herrischrieds Zeitenraser | Die Historische
Das Stichwort „Panoramablicke“ beschreibt den Charakter des Tourenradwegs rund um Herrischried besonders treffend, denn mit dem Hornbergbecken und dem Gugelturm verbindet die Strecke zwei der schönsten...
Das Stichwort „Panoramablicke“ beschreibt den Charakter des Tourenradwegs rund um Herrischried besonders treffend, denn mit dem Hornbergbecken und dem Gugelturm verbindet die Strecke zwei der schönsten Aussichtspunkte im Hotzenwald. Gleichzeitig zählen beide Orte zu den höchsten Erhebungen der Region und bieten beeindruckende Fernblicke über die bewaldeten Höhen des Schwarzwalds bis hin zu den Alpen. Entlang der abwechslungsreichen Route wechseln sich offene Landschaften, ruhige Waldpassagen und typische Hotzenwälder Dörfer ab. Informationstafeln bei Strittmatt und Segeten erläutern das Alpenpanorama und machen die Tour zusätzlich zu einem spannenden Naturerlebnis.
Auch aus historischer Sicht gibt es entlang der Strecke viel zu entdecken. Die Ödlandkapelle erzählt von der traditionsreichen Geschichte des Hotzenwalds und lädt mit ihrer ruhigen Lage zu einer kurzen Pause ein. Ebenso vermittelt das Freilichtmuseum Klausenhof spannende Einblicke in das frühere Leben und Arbeiten der Menschen in der Region. Darüber hinaus säumen weitere historische Orte, typische Schwarzwaldhöfe und kleine Dörfer den Weg und machen die Tour zu einer abwechslungsreichen Verbindung aus Natur, Kultur und Geschichte.
Hier findest Du die Tour in Komoot!
Am Parkplatzbei der EissporthalleinHerrischriedorientierst du dich nach Osten und folgst für einigeHundert Meter der Sägestraße. Diese verlässt du baldnach halbrechts, wo dich ein aussichtsreicher Feldweg inHalbhöhenlage zu den Häusern von Lochmattführt. In einem kurzen,aber strengen Anstieg gelangst du auf eine Anhöhe und triffst dortden Wegeknoten mit der Tour Rickenbach. Nun nach rechts, sogleich wieder rechts und auf holprigen Schotterwegen durch den Wald biszum Kehltannenlift. Der folgende Abschnitt des Wegs über denBergkamm ist für Trekkingräder weniger geeignet (Mountanbikerkönnen problemlos oben am Kamm bleiben), sodass du einen Schlenkernach Süden einlegst, der obendrein exzellente Fernblicke gewährt.Eine Schotterstraße umkurvt die Anhöhe mit der Ödlandkapelle, diedu vom nahen Rankholzplatzin einem kurzen Abstecher aufsuchenkannst, ein herrlicher Ort zum Verweilen. Ein solcher ist auch dasbenachbarte Hornbergbecken, wo du mit dem Rad bis zum Beckenrand auf1050 Meter Höhe gelangst. Vom Ausguck fährst du anschließendzurück zum Rankholzplatz.
Dort angekommen wechselst du auf dengeschotterten Ödlandweg, fährst an der Schutzhütte vorbei undfolgst dem sanft geschwungenen Bergrücken zum Polenstein. LinkerHand taucht ein Forstweg leicht abfallend in den Wald ein. Mit nurmäßigen Höhenunterschieden umkurvt er eine Geländekuppe, querteine Talsenke und verlässt kurz vor Großherrischwand den Waldzugunsten freier Wiesen. Geradeaus fährst du in den HerrischriederOrtsteil Großherrischwand, mit der Möglichkeit einen Abstecher zumFreilichtmuseum Klausenhof und zur Glaswerkstatteinzulegen.Anschließend fährst du in nördlicher Richtung auf derSchellenberger Straße aus der Bebauung hinaus. Bei derSchellenberger Kapelle vereinigt sich deine Route für längere Zeitmit der Görwihler Tour. Hier zweigst du rechts ab, folgst demWendelinusweg durch eine Senke wiederum einige Meter empor, wobei du immer gut auf die Markierung in Form einer gelben Raute achtest. Nach rechts versetzt überquerst du die L151 und erklimmst dann einige steile Höhenmeter bis zur Verzweigung Häsele, wo sich einherrlicher Blick über Engelschwand und die weitere Umgebung öffnet.Rechts spitzt bereits der Helm des Gugelturmsüber den Fichtenhervor. Ein nur wenige Minuten dauernder Abstecher sowie der Aufstiegzur Plattform belohnen dich mit der nächsten umfassenden Rundsichtüber den Hotzenwald.
Zurück beim Wegedreieck Häselenäherst dudich auf der kleinen Asphaltstraße dem Forsthaus Engelschwand. Linksversetzt querst du die Fahrbahn der K6532, wo dich der Traufwegaufnimmt. Die breite Forststraße verläuft zunächst im Wald, später am Waldrand, und senkt sich an einigen Hofstätten vorbei zurückzur K6532, der du nun für wenige Hundert Meter südwärts folgst.Der Wanderparkplatz Strittmatt-Wenni kann als alternativerAusgangspunkt dienen, zudem erläutert auch hier eine Panoramatafeldie Aussicht. Am Ortsrand von Strittmatt biegst du rechts ins Feld abund hast nun die Gelegenheit abzukürzen. Wesentlich schönerpräsentiert sich jedoch die aussichtsreiche Schleife über denSchafbühl, die zunächst das Alpenpanoramabei Segetenansteuert.Kurz darauf trennst du dich von der Görwihler Rundfahrt und biegstrechts ab. Mehrheitlich im Wald geht es zurück in RichtungStrittmatt, danach durch offenes Gelände zu einer Kreuzung amAlgiweg und dann links, wiederum durch den Wald, nach Giersbachhinab. Nach Passieren der Kapelle querst du die L151 und verlässtden Ort auf einer Asphaltstraße, die bald kräftig ansteigend durchein Waldstück auf eine Kuppe oberhalb von Herrischried leitet. BeimGasthof Ochsen triffst du auf die Hauptstraße, biegst links und kurzdarauf zwei Mal rechts ab und folgst der Schachenbühlstraße durchein Wohngebiet in eine Talsenke. Schließlich fährst du auf derLiftstraße in einem weitem Bogen zum Ausgangspunktzurück.
Helm, dem Wetter angepasste Kleidung
Navi: Liftstraße 71, Herrischried
Bus Linie 7328 (Bad Säckingen –Rickenbach – Herrischried – Todtmoos)
Bus Linie 7329 (Wehr – Rickenbach– Hütten – Herrischried)
jeweilsHaltestelle„Herrischried Rathaus“, von dort in einerMinute nach Norden zur Route.
Dieses Projekt wurde gefördert durch den Naturpark Südschwarzwald
mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg, der Lotterie Glücksspirale
und der Europäischen Union (ELER).
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