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Bunzlauer Kupfer- und Steinstraße
mittel
Radfahren
69,30 km
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Bunzlauer Kupfer- und Steinstraße

Distanz
69,3 km
Dauer
04:45 h
Aufstieg
395 hm
Seehöhe
163 - 299 m
Track-Download
Karte
Bunzlauer Kupfer- und Steinstraße
mittel
Radfahren
69,30 km
Wegverlauf
Bunzlau
(191 m)
Stadt
0,0 km
Witanówka
(244 m)
Siedlung
21,7 km
Kaplica pogrzebowa
(209 m)
Andachtsstätte
39,0 km
Kościół pw. Świętego Antoniego
(199 m)
Andachtsstätte
44,1 km
Tomaszów Dolny
(186 m)
Siedlung
45,6 km
Kościół pw. Najświętszego Zbawiciela
(175 m)
Andachtsstätte
53,6 km
Kościół pw. Matki Bożej Różańcowej
(185 m)
Andachtsstätte
65,0 km
Toureninfo

Eine der ungewöhnlichsten Routen in Niederschlesien. Auf dieser Tour finden Sie verfallene Industrieanlagen, Karsterscheinungen und unbekannte Teile der Bergbaugeschichte.

Technik
k.A.
Kondition
2 / 6
Landschaft
5 / 6
Erlebnis
k.A.
Autor
Bereitgestellt von Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH
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Karte
Bunzlauer Kupfer- und Steinstraße
mittel
Radfahren
69,30 km
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Weginformationen
Wegverlauf

Hinweise zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten entlang der Tour

 

der Alte Kupfergürtel:

Er entstand u.a. auf der Grundlage der während des Krieges errichteten, aber damals noch nicht in Betrieb genommenen Schachtanlage Konrad in Iwiny. Nach vierjähriger Arbeit wurde das Bergwerk 1950 erfolgreich entwässert und in Betrieb genommen, nach Erweiterungen war es 1976 das größte in Europa. Mit den sukzessiven Erweiterungen des neuen Kupfererzabbaugebietes zwischen Legnica und Głogów, das von der grössten polnischen Bergbaugesellschaft KGHM betrieben wird, verlor sie nach und nach an Bedeutung. Im Jahr 1987 wurde der Kupfererzabbau hier eingestellt. Neben der Grube Konrad lagen auch die Grube Lubichów in Lubków (wo nach der Zeit des Kupfererzabbaus die Produktion von Gips und Anhydrit fortgesetzt wurde) und die Zeche Grodziec an der Strecke.

 

Absetzteiche:

Die Absetzteiche sind eines der spektakulärsten Überbleibsel des Bergbaus. Fast alles, was in der Kupferproduktion abgebaut wird, wird zu Abfall und landet in so genannten Absetzteichen. In diesen Anlagen gibt das feingemahlene Gestein, das in flüssiger Form gepumpt wird, nach und nach Wasser ab. Nach einiger Zeit ähnelt es einem Wüstenberg. Der Vergleich mit einer Wüste ist insofern gerechtfertigt, als es sich um ein sehr unfreundliches Substrat für die Vegetation handelt. Auf der Tour gibt es drei solcher Standorte, von denen zwei problemlos zugänglich sind. Dort kann man sehen, wie sich die Pioniervegetation allmählich das Gebiet erobert. Sehr interessant sind auch die periodisch auftretenden Bäche, die stark mäandrierende charakteristische Betten ausgehöhlt haben. In der Mitte des größten Stausees von Wartowice befindet sich ein abflussloser Teich, in dem sich manchmal zahlreiche Vogelschwärme aufhalten.

 

Gröditzburg / Zamek Grodziec:

Die Tour führt am Fuße dieses Bauwerks entlang. Die Burg, tronend auf einem vulkanischem Berg, mit geheimnissvollen Gängen und schwarzen Mauern, gilt als eines der imposantesten Bauwerke in Niederschlesien. Die Burg diente schon bei einigen Filmarbeiten als Kulisse. Wenn Sie diese Tour in zwei Tagesetappen fahren, bietet es sich an in der Nähe der Burg oder im Burgturm zu übernachten. Bei klaren Wetterverhältnissen und auf Grund der geringen Lichtverschmutzung haben Sie die Möglichkeit viele Sternbilder zu sehen.

 

Evangelische Kirche in Å»eliszów/ Giersdorf: 

Die Perle, wie die Kirche bezeichnet wird, befindet sich im Dorf Å»eliszów (dt. Giersdorf). Der Entwurf der Kirche wird dem Architekten Carl Gotthard Langhans zugeschrieben, der u.a. das Brandenburger Tor in Berlin entworfen hat. Einige Kunsthistoriker nennen allerdings den Baumeister Grundmann als Autor des Kirchenbaus. Das Objekt wurde 1796-1797 auf einem elliptischen Grundriss (Maße ca. 20 x 30 m) erbaut. 1872 wurde dem Bau ein Glockenturm aus dem Bunzlauer Sandstein nach dem Entwurf des lokalen Architekten Peter Gansel dazugestellt. Sie können die Kirche besichtigen, jedoch müssen Sie sich rechtzeitig anmelden.

Ausrüstung

Verkehrssicheres Fahrrad, Fahrradhelm, Tages-Radrucksack (ca. 20 Liter) mit Regenhülle, bequeme Sportschuhe, ggf. Radschuhe, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, ggf. Radtrikot, ggf. Fahrradhandschuhe, Luftpumpe, Fahrrad-Werkzeug, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Trinkflasche und passende Halterung, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, ggf. Handy-Halterung für den Lenker, ggf. Stirnlampe und Reflektoren, Kartenmaterial

Sicherheitshinweise

Die Tour ist nur in den bewohnten Gegenden Beschildert. Es empfielt sich die Tour vorab herunterzuladen, da die Netzabdeckung nicht überall gegeben ist.

 

 

 

Anreiseinformationen
Öffentliche Verkehrsmittel

Für die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfielt sich der Bahnhof Bolesławiec / Bunzlau, der sich an der Bahnlinie Görlitz/Zgorzelec - Breslau/Wrocław befindet.

Informationen zum Fahrplan sowie Trickets finden Sie hier.

Parken

In  Bolesławiec / Bunzlau stehen Ihnen einige öffentliche Parkplätze im Stadtzentrum zur Verfügung.

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