Meraner Höhenweg E1/6 Hochmuth-Giggelberg
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Oberhalb von Schloss Tirol, dem Stammschloss der Grafen von Tirol, befindet sich der Ausgangspunkt der ersten Etappe des Meraner Höhenweges, die Talstation der Seilbahn "Hochmuth". Jene, die mit dem eigenen...
Oberhalb von Schloss Tirol, dem Stammschloss der Grafen von Tirol, befindet sich der Ausgangspunkt der ersten Etappe des Meraner Höhenweges, die Talstation der Seilbahn "Hochmuth". Jene, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, können dieses hier parken und den ersten „Aufstieg“ mühelos mit der Seilbahn bewältigen. Bald erreicht man die Bergstation „Hochmuth“, einer der Muthöfe, die direkt am Meraner Höhenweg liegen. Bis ins Mittelalter reicht die Geschichte dieser abgelegenen, auf steilen Hängen errichteten Höfe. Sie waren bereits im Jahr 1285, zur Zeit Meinhard II urkundlich erwähnt. Bis vor einigen Jahrzehnten waren diese Höfe ausschließlich auf Fußwegen erreichbar, dann wurden Seilbahnen für den Materialtransport errichtet. Seit wenigen Jahren sind die Höfe über einen schmalen Fahrweg erreichbar.
Wir folgen der Markierung Nr. 24, die auf allen Etappen des Meraner Höhenweges unser Richtungsweiser ist. Beim Gasthof Hochmuth (1361 m) biegen wir nach links, nach Westen ab und folgen dem „Hans-Frieden-Weg“ bis zur Leiteralm und immer weiter bis im Jahre 2012 fertiggestellten Hochganghaus auf 1839 m Seehöhe. Kurz vorher, am Töllgraben, bewundern wir ein technisches Bauwerk der besonderen Art: eine sogenannte Spannbandbrücke, die den tiefen Taleinschnitt mit einer Gesamtlänge von 55m überbrückt.
Nach dem Hochganghaus wechselt der Weg Charakter zeigt seine alpinen Wesenszüge. Über die Tablander Alm wurde der Meraner Höhenweg mit größeren Steinplatten ausgelegt und bietet dadurch ein genussvolles Wandern. Tiefblicke, Besonderheiten am Weg und immer neue Blickwinkel in die Landschaft prägen unvergessliche Bilder in unser Gedächtnis. In leichtem Gefälle gelangen wir zum Zielbach und zur Nassereith-Hütte (1523 m), die im Jahr 2015 neu saniert worden ist. Der Bach der von den hochalpinen Gipfeln der Texelgruppe an uns vorbeitost, konzentriert sich am Partschinser Wasserfall, den höchsten Wasserfall Südtirols. Dieses Naturschauspiel befindet sich nur wenige Höhenmeter unterhalb der Nassereith-Hütte. Ein kurzer Abstecher dahin ist lohnend. Ab Nassereith folgen wir den Weg nach Giggelberg. Ein leichter Aufstieg im schattigen Wald bringt uns nach etwa einer Stunde zu unserem heutigen Etappenziel, dem Berggasthaus Giggelberg (1565 m). Nur wenige Höhenmeter unterhalb des Gasthofes befindet sich die Bergstation der „Texelbahn“, die Partschins/Rabland mit dem Meraner Höhenweg verbindet.

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