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BERGFEX-Gipfeltour auf's Schrotthorn - Hochtour - Tour Südtirol

Hochtour

Gipfeltour auf's Schrotthorn

Hochtour
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Gipfeltour auf's Schrotthorn

Hochtour

Tourdaten
11,60km
930hm
05:00h
1.651 - 2.540m
920hm
Distanz
Aufstieg
Dauer
Kurzbeschreibung

Das Schrotthorn liegt in den Sarntaler Alpen nur einen Katzensprung von Brixen entfernt und bietet als höchster Berg der näheren Umgebung eine wunderschöne Aussicht bis zu den Dolomiten. Am Ende des Schalderer Tales gelegen ist die Wanderung eine willkommene Erholung vom Trubel und Gedränge im Eisacktal und den vielbegangenen Wanderwegen rund um Brixen und auf der Plose.
Die Gipfeltour ist gut ausgeschildert und markiert, erfordert jedoch mit seinen 1050 Höhenmetern etwas Kondition. Dafür winken Ruhe, tolle Aussichten und ein wirklich großes Gipfelkreuz.

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Hofer im Schalderer Tal



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Schon die Anfahrt ist ein kleines Abenteuer für sich: Raus aus dem lebendigen Brixen mit all seinen Touristen und Studenten über Vahrn schraubt sich die Straße nach Schalders. Mit jeder Kehre werden die Häuser vereinzelter. Hie rund dort noch ein Bergbauernhof, bis sich die Straße hinter Schalders Richtung Hofer nur noch durch Wald schraubt. Der großzügig als Parkplatz in der Wanderkarte ausgewiesene Hofer entpuppt sich als Weggabelung mit verbreitertem Schotterplatz – aber zum Abstellen für ein Auto reicht‘s.
Von dort aus geht es 200m die Straße bergauf und der Weg biegt scharf links an der Waldgrenze ab nach oben. Weiter geht’s über Wirtschaftswege an mehreren Almen vorbei erst über Schotter und dann über einen Wandweg kräftig bergan bis zur Schafhütte, immer mit Blick auf das Schrotthorn. Es ist erstaunlich, wie sich hier, nur ein paar Kilometer entfernt von Brennerautobahn, Schienenverkehr und Industriegebieten eine ursprüngliche Alpenlandschaft mit Almwirtschaft und menschenleeren Wegen erhalten hat. Wer Ruhe zum Ausspannen sucht, ist hier richtig.
Auf der letzten Alm gabelt sich der Weg und der schmale Pfad nach links folgt dem Wanderweg 4B und führt an der Baumgrenze entlang bis zum Anstieg auf die Pfannscharte. Die Steigung ist moderat und man kann die Aussicht am Ende des Tals oberhalb der Baumgrenze genießen.
Der Anstieg zur Pfannscharte biegt jetzt nach rechts und geht mitten durch das kleine Tal mehr oder minder gerade auf dem mittleren Rücken bergauf bis zur Pfannscharte. Wer jetzt noch nicht ins Schwitzen kommt, macht irgendetwas falsch. Die Wegmarkierungen sind teilweise etwas schwer zu finden, der Wegweiser auf der Pfannscharte gibt jedoch das Ziel vor und so sind ein paar Schlenker nach rechts oder links kein Problem. Oben auf der Scharte angekommen, ist der Lohn ein grandioser der Ausblick ins Großalmtal auf der einen Seite und der geschaffte Anstieg Richtung Schalders und Brixen auf der anderen Seite. Hier lohnt sich eine kurze Verschnaufpause, da es beim Anstieg zum Leierspitz zwar kurz aber nochmal steil bergan geht.
Der Wanderweg 4B biegt nach links ab und die Leierspitze ist dank Wegweiser nicht zu verfehlen. Der schmale Pfad führt in mehr oder minder direkter Linie 150m zur Leierspitz nach oben. Hier dürfen auch gerne mal die Hände fürs Klettern zur Hilfe genommen werden. Oben angekommen ist das Schrotthorn schon zum Greifen nah. Auf der rechten Seite liegt das Großalmtal mit dem Durnholzer See.
Von der Leierspitze führt der Weg über einen Gipfelgrad bis zum Schrotthorn. Die letzten Höhenmeter sind schnell geschafft und die Aussicht vom Gipfelkreuz lohnt alle Aufstiegsmühen. Vor dem Gipfelkreuz ist eine kleine Bank, auf der sich vortrefflich rasten und jausen lässt.
Gut gestärkt geht es auf dem Wanderweg 4B zum Abstieg zur Schalderer Scharte. Im oberen Teil liegt noch ein Drahtseil unter Steinen und Schutt begraben, dass jedoch beim Abstieg überflüssig ist. In engen Serpentinen schlängelt sich der Pfad vom Gipfel hinunter und man freut sich nach dem anstrengenden Anstieg nochmal bergab gehen zu dürfen.
An der Schalderer Scharte trifft der Wanderweg 4B auf den Wanderweg 4 und es geht nach links weiter bergab. Kurz hinter der Schalderer Scharte sind zwei grandiose Steintürme aufgeschichtet, bei denen ich mich immer noch frage, warum diese trotz Wind und Wetter immer noch aufrecht stehen. Der Weg von der Scharte geht in etwas weiteren Serpentinen Richtung Baumgrenze hinunter.
Nach ca. 1km durch den Wald hört man rechte Hand einen Gebirgsbach und ich entscheide mich nach links auf dem Wasserfallweg abzubiegen statt dem Wanderweg 4 weiter zu folgen. Der Name ist Programm und schon nach kurzer Zeit finde ich den ersten Wasserfall. Der Weg führt unterhalb des Wasserfalls über eine kleine Holzbrücke weiter und lädt zum Bestaunen ein.
Es folgen kleinere Wasserfälle auf dem Pfad durch den Wald, so dass für Unterhaltung auf dem Rückweg gesorgt ist. An der letzten Brücke trifft der Wasserfallweg auf einen Wirtschaftsweg, geht jedoch direkt hinter der Brücke rechts am Bach entlang weiter. Der Einstieg in den Weg ist etwas zugewachsen und nicht ganz leicht zu finden. Die Äste und Reste in den Bäumen zeugen von der Wucht des Wassers, das hier bei der Schneeschmelze bergab schießt.
Letztendlich lande ich wieder in der Zivilisation und lege den letzten Kilometer auf einem Wirtschaftsweg zurück, der zum Leidwesen meiner Beine wieder leicht ansteigt.
Eine anstrengende, wunderschöne Wanderung raus aus der Hektik des Alltags in die einsame Bergwelt. Gute Kondition sollte vorhanden sein – schließlich wollen 1050 Höhenmeter rauf und wieder heruntergegangen werden. Die Strecke ist in 5 Stunden mit Pausen gut zu laufen. Im Uhrzeigersinn wie beschrieben, ist der Anstieg etwas steiler wie der Abstieg. Wer es etwas langsamer bergan und dafür schneller bergab möchte, kann auch gerne die Gipfeltour im Uhrzeigersinn laufen.

Höchster Punkt
2.540 m
Zielpunkt

Hofer im Schalderer Tal


Ausrüstung

Wanderschuhe, Wind- und Regenschutz, Getränke, Wanderstöcke empfehlenswert


Anreise

Auto

Parken

Weggabelung bei Hofer im Schalderer Tal

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Bewertung 5,0
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